Info der Katholischen Gesamtkirchenpflege zum Umgang mit dem Corona-Virus in den katholischen Einrichtungen, Stand 07.04.2020, 11.00 Uhr

 

Hotline des Gesundheitsamtes: 07541-5841

Hotline der Katholischen Gesamtkirchenpflege: 07541-707621

  1. Die Caritas Bodensee-Oberschwaben hat auf ihrer Homepage neben dem Angebot des Sorgentelefons weitere Infomaterialien zusammengestellt.

In den Bereichen, Erziehung, Schwangerschaft, Kindertagespflege sind aktuelle Tipps und Informationen für eine breite Zielgruppe eingestellt. Die Kinderstiftungen bieten ein Familienpaket mit Spiel- und Bastelmaterial, im Bereich der Sprachförderung erhalten Eltern Lernmaterialien zur Begleitung ihrer Kinder.

Link: www.caritas-bodensee-oberschwaben.de

Speziell für Kindergartenkinder ist nachfolgender Link empfehlenswert

http://www.caritas-bodensee-oberschwaben.de/aktuelles/materialien-fuer-zuhause/materialien-fuer-zuhause

  1. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz gibt Tipps für Eltern, wie sie ihren Kindern die sehr verstörende, derzeitige Situation erklären können.

Covid-19 Tipps für Eltern

  1. Montessori-Kinderhaus St. Agnes 

Die MitarbeiterInnen haben für ihre Familien einen kleinen Ort gestaltet an dem sie Material zum Basteln, Hören,  Lesen, Kresse säen und vieles mehr kostenfrei abholen können. Manches ist zum Verbrauchen gedacht, anderes zum Ausleihen.

4         Kindergarten St. Maria Jettenhausen

Heute geht die Osterpost an die Kinder des Kindergartens St. Maria auf Reisen. Die Kinder dürfen sich auf ein Weidenhäuschen freuen, das die MitarbeiterInnen in einen völlig ungenutzten Bereich im Garten erstellt haben; es muss noch anwachsen und soll schön dicht werden.

 

Info der Katholischen Gesamtkirchenpflege zum Umgang mit dem Corona-Virus in den katholischen Einrichtungen, Stand 06.04.2020, 12.00 Uhr

 

Hotline des Gesundheitsamtes: 07541-5841

Hotline der Katholischen Gesamtkirchenpflege: 07541-707621

  1. Schreiben von Ministerin Dr. Susanne Eisenmann an die Schulen und Kindertagesstätten und an die betroffenen Eltern, Schüler und Kinder
  2. Der Canisiuskindergarten freut sich über einen besonderen Gruß von Eltern und Kindern. Nicht nur wir vermissen die Kinder und Eltern, auch diese vermissen uns. Diese gegenseitige Zuneigung tut allen gut.

Info der Katholischen Gesamtkirchenpflege zum Umgang mit dem Corona-Virus in den katholischen Einrichtungen, Stand 03.04.2020, 14.00 Uhr

 

Hotline des Gesundheitsamtes: 07541-5841

Hotline der Katholischen Gesamtkirchenpflege: 07541-707621

  1. Verdienstausfall und Entschädigungsanspruch für Mitarbeiter-/innen bei fehlender Kinderbetreuung (um Mitarbeiter der Katholischen Gesamtkirchengemeinde kümmert sich unsere Personalverwaltung)

Für Eltern, die wegen behördlicher Kita- bzw. Schulschließungen nicht arbeiten können und keinen bezahlten Urlaub, Überstundenabbau oder bezahlte Freistellung nach a) in Anspruch nehmen, wurde mit der Neufassung des § 56 Abs. 1a IfSG (befristet bis 31.12.2020) ein Entschädigungsanspruch für ihren Verdienstausfall eingeführt.

Begünstigt sind erwerbstätige Sorgeberechtigte von Kindern bis zum 12. Lebensjahr oder Kinder mit Behinderungen. Voraussetzung ist, dass die Betroffenen keine anderweitige zumutbare Betreuung (z. B. durch den anderen Elternteil oder die Notbetreuung in den Einrichtungen) realisieren können. Risikogruppen wie z. B. die Großeltern des Kindes müssen dazu nicht herangezogen werden. Die Entschädigungszahlung beträgt 67% des Nettoeinkommens (höchstens 2.016 EUR) und wird für längstens sechs Wochen gezahlt.

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter https://www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Informationen-Corona/entschaedigungsanspruch.html

  1. Mitteilung für betroffene Leser: Entschädigungszahlung an Arbeitgeber für in häuslicher Quarantäne befindliche Beschäftigte (um Mitarbeiter der Katholischen Gesamtkirchengemeinde kümmert sich unsere Personalverwaltung)

Es sind zwei Konstellationen zu unterscheiden:

  • a) Bei einer vorliegenden Arbeitsunfähigkeit, die über eine Krankmeldung nachgewiesen wird, gelten die normalen Regelungen über die Entgeltfortzahlung. Eine Erstattung der Kosten des Arbeitgebers kann in diesem Fall nicht geltend gemacht werden.
  • B) Bei Mitarbeitern, die auf Grund des Infektionsschutzgesetzes in Quarantäne waren, können die Arbeitgeber sich die Kosten der Entgeltfortzahlung von den Behörden erstatten lassen. Grundlage hierfür ist das Infektionsschutzgesetz (§ 56). Welche Behörde zuständig ist, regelt das Landesrecht, i.d.R. ist es das Gesundheitsamt. Nach Beendigung der Quarantäne haben Arbeitgeber drei Monate lang Zeit, den Anspruch gegenüber den Behörden geltend zu machen. Dem Antrag beizufügen ist eine Arbeitgeberbescheinigung über die Höhe des Brutto- und Nettoarbeitsentgelts, das der Beschäftigte während der Quarantäne bezogen hat

Die Antragstellung ist leider recht aufwändig: Antrag auf Verdienstausfallentschädigung

  1. Personal in der Notbetreuung der Kindergärten gehört auch zur Kritischen Infrastruktur und hat Anspruch auf Notbetreuung für die eigenen Kinder

 Unsere ErzieherInnen und sonstigen MitarbeiterInnen sind häufig selbst Mütter und Väter. Um die Notbetreuung zu gewährleisten, mussten sie bislang ihre eigenen Kinder in die Fremdbetreuung geben; es galt sogar ein Betretungsverbot für Kinder unseres Personals.

Nach Aussage des Kultusministerium Baden-Württemberg zählt das in der Notbetreuung eingesetzte Personal zur kritischen Infrastruktur gemäß § 1 Absatz 6 der CoronaVO, obwohl dies nicht explizit dort aufgeführt wird.

Jetzt haben auch unsere Mitarbeiter in der Notbetreuung unter bestimmten Vorgaben Anspruch auf einen Platz in der Notbetreuung

  1. Aktualisierung der Internationalen Risikogebiete, Stand 02.04.2020

Wegen der Reisebeschränkungen verliert die Meldung zwar an Brisanz, dennoch ist auf die Umsetzung zu achten.

Die Risikogebiete wurden auf jeweils das ganze Land ausgeweitet: Frankreich, Italien, Niederlande, Österreich, Schweiz, Spanien, Großbritannien und Nordirland, USA, Ägypten, Iran und weiterhin Teile Südkoreas.

Kinder und Eltern, Beschäftigte und Ehrenamtliche, die sich in den vergangenen 14 Tagen in einem dieser Gebiete/Länder aufgehalten haben, müssen 14 Tage zu Hause bleiben und dürfen die Einrichtungen nicht betreten.

  1. Auch ohne Notbetreuung wird in den Kindergärten gearbeitet!

Heute ein Situationsbericht aus dem Kindergarten St. Petrus Canisius: Neben der pädagogischen Arbeit an Konzeption, Qualitätsstandards und Dokumentation der Entwicklungsschritte der Kinder, wird auch ganz praktisch Hand angelegt. Das Spektrum reich von Malerarbeiten bis zum Schreiben von Osterbriefen an die Kinder

Info der Katholischen Gesamtkirchenpflege zum Umgang mit dem Corona-Virus in den katholischen Einrichtungen, Stand 01.04.2020, 14.00 Uhr 

 

Hotline des Gesundheitsamtes: 07541-5841

Hotline der Katholischen Gesamtkirchenpflege: 07541-707621

Wenn’s eng wird zu Hause

Wir möchten Sie auf das Familien-Stress-Telefon der Caritas aufmerksam machen. Eltern können sich dort unter der Nummer 07551 – 830333 melden. Eine Online-Beratung wird auch angeboten unter:

https://www.friedrichshafen.de/buerger-stadt/nachrichten-videos-bilder/alle-nachrichten/detailseite/news/familien-stress-telefon-der-caritas/

Suppenküche für Wohnsitzlose

Wohnsitzlose trifft die Coronakirse besonders hart. Das Leben auf der Straße zehrt an Leib und Seele. Aus Infektionsschutzgründen mussten die wenigen Anlaufstellen auf Notbetrieb umstellen. Betroffen ist insbesondere die Tagesstätte der Herberge, in der Wohnsitzlose bislang die Möglichkeit hatten, ein warmes Mittagessen einzunehmen.

Streetwork Friedrichshafen der Arkade e.V. sowie die Herberge und das Stadtdiakonat der Katholischen Gesamtkirchengemeinde haben sich in Kooperation mit der Stadt Friedrichshafen und dem Bodenseekreis entschlossen, eine mobile Suppenküche für Wohnsitzlose zu installieren, die gestern den Betrieb aufgenommen hat.

Das Foto zeigt die Mitarbeiter der Herberge, Claudia Schnetgöke und Alfons Kropp, beim Verteilen der Mahlzeit

Spenden sind sehr willkommen:

Die Herberge, IBAN DE28 6519 1500 008 9840 26, BIC GENODES1TET bei der Volksbank Friedrichshafen-Tettnang eG.

Für eine Spendenbescheinigung bitte Ihre Anschrift in der Betreffzeile eingeben.

Info der Katholischen Gesamtkirchenpflege zum Umgang mit dem Corona-Virus in den katholischen Einrichtungen, Stand 01.04.2020, 12.00 Uhr

 

Hotline des Gesundheitsamtes: 07541-5841

Hotline der Katholischen Gesamtkirchenpflege: 07541-707621

Die Arbeitsagentur informiert:

Wenn das Einkommen nicht mehr reicht: Notfall-Kinderzuschlag

Bei vielen Familien kommt es aktuell durch die Corona-Krise zu unvorhergesehenen Einkommenseinbußen. Die Bundesregierung hat deshalb im Rahmen des Sozialschutz-Pakets den Kinderzuschlag kurzfristig umgestaltet („Notfall-KiZ“). Dadurch erhalten möglichst viele Familien finanzielle Unterstützung, wenn sie derzeit Einkommen einbüßen.

Nutzen Sie den Notfall-KiZ, wenn Ihr Verdienst nicht für den Lebensunterhalt Ihrer Familie ausreicht. Das kann zum Beispiel passieren, wenn Sie …

  • Kurzarbeitergeld erhalten,
  • selbstständig sind und derzeit keine oder verringerte Einnahmen haben,
  • weniger Bezüge durch entfallene Überstunden haben oder
  • derzeit Arbeitslosengeld oder Krankengeld beziehen.

Der Notfall-KiZ beträgt monatlich bis zu 185 Euro pro Kind.

Näheres finden Sie unter https://www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/notfall-kiz

Info der Katholischen Gesamtkirchenpflege zum Umgang mit dem Corona-Virus in den katholischen Einrichtungen, Stand 31.03.20, 16.00 Uhr

 

Hotline des Gesundheitsamtes: 07541-5841

Hotline der Katholischen Gesamtkirchenpflege: 07541-707621

Neues zur Notbetreuung in den Kindergärten

Die Stadt Friedrichshafen ist stetig in Kontakt mit dem Klinikum. Bislang läuft noch alles in vergleichsweise normalen Bahnen. Das Klinikum geht jedoch davon aus, dass zu gegebener Zeit sehr schnell mehr Notgruppenplätze zur Verfügung gestellt werden müssen, weil das Klinikpersonal über den üblichen Dienstplan hinaus unentbehrlich wird. Aus diesem Grund wurden alle katholischen Einrichtungen in erhöhte Bereitschaft versetzt. In welcher Einrichtung konkret die Plätze zur Verfügung gestellt werden müssen, wird in Abhängigkeit von den eingehenden Anträgen geprüft.

Der Kreis der Berechtigten hat sich nochmals erweitert. Neu aufgenommen wurden z. B. Beschäftigte in gemeinde- und sozialpsychiatrischen Einrichtungen, in Suchtberatungsstellen, in der Wohnungslosenhilfe oder Bundeswehrangehörige, die wegen der Coronakrise im Einsatz sind.

Außerdem wurde konkretisiert, was darüber hinaus ein schwerwiegender Grund sein kann, die Notbetreuung in Anspruch nehmen zu dürfen.

Das aktualisierte Antragsformular finden Sie hier:

Info der Katholischen Gesamtkirchenpflege zum Umgang mit dem Corona-Virus in den katholischen Einrichtungen, Stand 31.03.20, 10.00 Uhr

 

Hotline des Gesundheitsamtes: 07541-5841

Hotline der Katholischen Gesamtkirchenpflege: 07541-707621

  1. Aktualisierung der Internationalen Risikogebiete, Stand 31.03.2020

Die Länder Italien, Frankreich, Österreich, Spanien, Ägypten und Iran

In der Schweiz die Kantone Tessin, Waadt und Genf

In Südkorea Daegue und die Provinz Gyeongsangbuk-do

In USA die Bundestaaten Kalifornien, Washington und New York

In Deutschland weiterhin der Kreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen)

Kinder und Eltern, Beschäftigte und Ehrenamtliche, die sich in den vergangenen 14 Tagen in einem dieser Gebiete/Länder aufgehalten haben, müssen 14 Tage zu Hause bleiben und dürfen die Einrichtungen nicht betreten.

  1. Kindergärten außerhalb der Notbetreuung

Das Personal der Kindergärten, die keine Notbetreuung anbieten müssen, ist keineswegs untätig. Die Katholische Gesamtkirchengemeinde hat sich entschlossen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins „Homeoffice“ zu schicken; mittlerweile arbeitsrechtlich treffender ausgedrückt, sie hat das Personal zum „Mobilen Arbeiten“ verpflichtet. Den Kindergärten wurde dazu ein sicherer Cloudzugriff ermöglicht. Die Leitungen haben dort für ihre Kolleginnen Arbeitspakete eingestellt. Unter Beachtung der infektionsschutzrechtlichen Vorschriften ist einzelnen Personen das Arbeiten in der Einrichtung gestattet.

Wichtig ist, dass die Eltern Kontakt halten können mit ihrer Kita. So müssen z. B. einmal täglich Mails abgerufen werden. Die Kontaktaufnahme ist auch jederzeit über die Verwaltung, die Katholische Gesamtkirchenpflege möglich.

Der Kindergarten Ave Maria Ailingen schildert, was im Rahmen des mobilen Arbeitens getan wird:

„Wir putzen und räumen auf, verfeinern Ordnung und Struktur des Hauses. Über die Cloud überarbeiten wir unsere Konzeption und unsere Standards. Wir schreiben Lerngeschichten (Hinweis: Bildungs- und Lerngeschichten sind ein Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren der frühkindlichen Entwicklung). Wir arbeiten am Portfolio (Hinweis: auch dieses ist ein Dokumentationsverfahren der Entwicklungsfortschritte eines Kindes) und bereiten Elterngespräche vor. Wir implementieren die neuen Datenschutzbestimmungen etc., etc.

 

Ja, wir als Träger sind durchaus überrascht, wie schnell organisiert, mit welch hoher Motivation und Intensität die Zeit genutzt wird, in der die Kinder nicht da sein können. Das Engagement macht deutlich, wie schwer es ist, im Alltag all diese Aufgaben zu erledigen, die für die Qualitätssicherung und die Weiterentwicklung der Einrichtungen erforderlich und notwendig sind. Es fehlt nicht an Wissen! Es musste auch nicht lange überlegt werden, was jetzt ansteht. Es gab keinen Leerlauf. Wir spüren sogar eine gewisse Dankbarkeit, endlich Zeit zu haben, die Dinge angehen zu können und Ideen umzusetzen.

Wir sind sehr stolz auf unsere Teams!

Info der Katholischen Gesamtkirchenpflege zum Umgang mit dem Corona-Virus in den katholischen Einrichtungen, Stand 26.03.20, 16.00 Uhr

 

Hotline des Gesundheitsamtes: 07541-5841

Hotline der Katholischen Gesamtkirchenpflege: 07541-707621

  1. Aktualisierung der Internationalen Risikogebiete, Stand 25.03.2020

Die Länder Italien, Ägypten und Iran

In Frankreich die Region Grand Est

In Österreich das Bundesland Tirol

In der Schweiz die Kantone Tessin, Waadt und Genf

In Spanien die Regionen Madrid, Navarra, La Rioja und Pais Vasco

In Südkorea Daegue und die Provinz Gyeongsangbuk-do

In USA die Bundestaaten Kalifornien, Washington und New York

In Deutschland weiterhin der Kreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen)

Kinder und Eltern, Beschäftigte und Ehrenamtliche, die sich in den vergangenen 14 Tagen in einem dieser Gebiete/Länder aufgehalten haben, müssen 14 Tage zu Hause bleiben und dürfen die Einrichtungen nicht betreten.

  1. Notgruppen in den Kindergärten

Notgruppen in den Kindergärten sind derzeit eingerichtet im Kinderhaus im Riedlepark, in St. Columban und in St. Maria Ettenkirch.

Anträge werden weiterhin entgegengenommen.

Antrag auf Notfallbetreuung

Derzeit wird wöchentlich abgefragt, wer zusätzlich eine Betreuung an den Wochenenden benötigt.

Die Notbetreuung richtet sich an Kinder, sofern beide Erziehungsberechtigte (bzw. der oder die Alleinerziehende) im Bereich der sogenannten kritischen lnfrastruktur tätig sind. Darüber hinaus gehende Ausnahmen kann im Einzelfall unter Anlegung strenger Maßstäbe die Gemeinde vor Ort zulassen. Da die Liste der Berechtigten immer wieder erweitert wurde, hier die gesamte Aufzählung, Stand 26.03.20

Zur kritischen lnfrastruktur gehören im Sinne der Corona-Verordnung der Landesregierung insbesondere

–   die Sektoren Energie, Wasser, Ernährung, lnformationstechnik und Telekommunikation, Gesundheit, Finanz- und Versicherungswesen, Transport und Verkehr,

–   die gesamte lnfrastruktur zur medizinischen und pflegerischen Versorgung einschließlich der zur Aufrechterhaltung dieser Versorgung notwendigen Unterstützungsbereiche, der Altenpflege und der ambulanten Pflegedienste,

–   Regierung und Verwaltung, Parlament, Justizeinrichtungen, Justizvollzugs- und Abschiebungshaftvollzugseinrichtungen sowie notwendige Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge,

–   Polizei und Feuerwehr sowie Notfall- /Rettungswesen einschließlich Katastrophenschutz, – Rundfunk und Presse,

–   Beschäftigte der Betreiber bzw. Unternehmen für ÖPNV und des Schienenpersonenverkehr sowie Beschäftigte der lokalen Busunternehmen, sofern sie im Linienverkehr eingesetzt werden,

–   die Straßenbetriebe und Straßenmeistereien sowie

–   das Bestattungswesen.

Wir danken den Erzieherinnen, den pädagogischen Mitarbeiterinnen und hauswirtschaftlichen Kräften, die sich in der Notbetreuung engagieren. Sie sind oftmals selbst Mütter, manche auch alleinerziehend und müssen ihre eigenen Kinder in die Fremdbetreuung geben, damit sie diesen wichtigen Dienst für die Gesellschaft verrichten können

  1. Die Herberge

Auch die Herberge hat auf Notbetrieb umgestellt.

Die Tagesstätte bietet normalerweise ein warmes Mittagessen, Duschanlagen und Möglichkeiten, die Wäsche zu waschen, eine Kleiderkammer etc. Wegen der infektionsschutzrechtlichen Vorschriften ist sie derzeit nur eingeschränkt für Notfälle zugänglich. Das heißt aber auch, dass derzeit kein warmes Essen angeboten werden kann.

Das Aufnahmehaus ist nahezu voll belegt. Immer wieder finden sich unter den Klienten auch Menschen mit Erkältungskrankheiten; bislang ist niemand mit dem Corona-Virus infiziert. Die Hälfte des Personal meidet bewusst den direkten Kontakt, so dass der Betrieb der Herberge möglichst lange aufrechterhalten werden kann.

Wohnsitzlose gehören per se zu den Risikogruppen, da sie durch ihr Leben auf der Straße, durch unregelmäßige Mahlzeiten, durch Suchtproblematiken etc. i. d. R. mit einem geschwächten Immunsystem leben müssen. Sie leiden unter Ängsten und Depressionen. Die MitarbeiterInnen der Herberge sind deshalb auch in der telefonischen Beratung in höchstem Maß beansprucht.

  1. Die Sozialstation

Gott-sei-Dank sind weder im Kreis der Beschäftigten noch der Kunden Corona-Infektionen nachgewiesen worden, auch wenn es den einen oder anderen Verdachtsfall gab. Einige wenige Patienten verzichten derzeit auf die Pflege, teils aus Angst vor Ansteckung, teils, weil sie von ihren Angehörigen mitversorgt werden können, die aufgrund der Kontaktverbote z. B. im Homeoffice sind.

Die NachbarschaftshelferInnen und FahrerInnen des „Essen auf Rädern“ sind i. d. R. selbst im Rentenalter und ziehen sich nun zurück, weil sie zur Risikogruppe gehören. Die Kontaktsperre und die Angst vor Ansteckung wirken sich im Gegenzug auf die Nachfrage aus.

Wie die meisten Pflegeeinrichtungen hat auch die Sozialstation große Mühe, die nötige Schutzausrüstung zu ordern. Die Freude über eine Lieferung von Atemschutzmasken ist groß.

  1. Die Gesamtkirchenpflege/Verwaltung

Nachdem die Schließung der Kindergärten und die Notgruppen organisiert waren, wurden knapp die Hälfte der MitarbeiterInnen ins Homeoffice geschickt, um die Infektionsgefahr einzuschränken. Es ist dennoch sichergestellt, dass die Gesamtkirchenpflege jederzeit zu den üblichen Geschäftszeiten erreichbar ist. Es kann allerdings zur Verzögerung in der Bearbeitung der ein oder anderen Angelegenheit kommen. Hierfür bitten wir um Verständnis.

Info der Katholischen Gesamtkirchenpflege zum Umgang mit dem Corona-Virus in den katholischen Einrichtungen, Stand 16.03.20, 16.00 Uhr

Hotline des Gesundheitsamtes: 07541-5841

Hotline der Katholischen Gesamtkirchenpflege: 07541-707621

Ergänzung zur Notfallbetreuung

  1. Mit Verordnung der Landesregierung vom 16.03.2020 dürfen Alleinerziehende auch dann die Notfallbetreuung in Anspruch nehmen, wenn sie zwingende Gründe vortragen können, die sie an der Betreuung ihres Kindes hindern, z. B. wenn sie an einer schweren Erkrankung leiden.

Das gilt auch, wenn ein Erziehungsberechtigter eine schwere Erkrankung hat und der andere in einem Beruf der kritischen Infrastruktur arbeitet. Das wäre zum Beispiel der Fall, wenn der Vater einen Schlaganfall hat und die Mutter Polizistin ist.

  1. Zur kritischen Infrastruktur zählen nun auch ausdrücklich Rundfunk und Presse.

Die Antragsformulare der Stadt/Zeppelinstiftung sind hierauf nicht ausgerichtet, weil es diese Auswahlmöglichkeiten bei der Erstellung der Formulare noch nicht gab. Bitte bei dem Punkt „Branche“ einfach den Grund oder den Beruf handschriftlich hinzufügen und im Falle der Verhinderung durch Krankheit von ihrem Arzt eine Bescheinigung anstatt der Arbeitgeberbescheinigung vorlegen.

In den Kindergärten der Katholischen Gesamtkirchengemeinde ist bislang für 18 Kinder die Notfallbetreuung angemeldet worden (von insgesamt rund 1.000 Kindern, die sich in den Kindergärten der Gesamtkirchengemeinde befinden). Die meisten dieser Kinder befinden sich im Kinderhaus im Riedlepark. Die weiteren Familien sind jeweils einzeln auf 7 Kindergärten der Gesamtkirchengemeinde verteilt. Damit jedes Kind wenigstens einen Spielkameraden hat, versuchen wir diese weiteren Kinder in drei verschiedenen Einrichtungen zusammenzufassen. Die betroffenen Eltern erhalten zeitnah Bescheid.

Info der Katholischen Gesamtkirchenpflege zum Umgang mit dem Corona-Virus in den katholischen Einrichtungen, Stand 14.03.20, 16.00 Uhr

 

Hotline des Gesundheitsamtes: 07541-5841

Hotline der Katholischen Gesamtkirchenpflege: 07541-707621

In Baden-Württemberg werden alle Schulen und Kindergärten vom kommenden

Dienstag, den 17.03.2020, bis zum Ende der Osterferien, 19.04.2020, geschlossen!

Der Kindergarten St. Maria Ettenkirch schließt bereits ab dem 16.03.2020

Die Betreuung der Kinder liegt jetzt in der Hand der Eltern. Sie muss privat organisiert werden. Uns ist bewusst, vor welch schwierige Situation manche Familien jetzt gestellt sind.

Hierzu informiert unsere Diözesanverwaltung:

Fernbleiben zur Kinderbetreuung bei Schließung von Kindertageseinrichtungen.

Ein Beschäftigter schuldet grundsätzlich seine Arbeit, unabhängig davon, ob das Kind betreut ist oder nicht. Eltern haben sich dann um eine alternative Betreuung zu kümmern, beispielsweise durch Verwandte oder Freunde. Lässt sich für das Kind keine anderweitige Betreuung organisieren, kann jedoch vor allem bei kleineren Kindern für einen Elternteil ein Leistungsverweigerungsrecht bestehen. In diesem Fall muss der Arbeitgeber im Zweifel den Beschäftigten von der Arbeitsleistung freistellen. Nach § 616 BGB besteht in einem derartigen Fall in Abweichung vom Grundsatz „Ohne Arbeit kein Lohn“ grundsätzlich ein Anspruch auf Entgeltfortzahlung für bis zu maximal fünf Arbeitstage.

Antrag für Beschäftigte der Gesamtkirchengemeinde nach § 616 BGB

Notfallbetreuung

Wenn beide Erziehungsberechtigte oder Alleinerziehende berufstätig sind und in der sog. kritischen Infrastruktur“ wie

– Gesundheitsvorsorge (z. B. Ärzte und Pflegepersonal)

– Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit (z. B. Polizei, Feuerwehr usw.)

– Öffentlichen Infrastruktur (z. B. Energie- und Wasserversorgung)

– Lebensmittelbranche (z. B. Landwirtschaft, Lebensmittelhandel)

arbeiten, können sie die Notfallbetreuung beantragen.

Hierzu hat die Stadt Friedrichshafen/Zeppelinstiftung, Informationen und Anträge zur Verfügung gestellt:

Anschreiben Eltern

Verfahren der Notfallbetreuung

Antrag auf Notfallbetreuung

Die Anträge bitte ausfüllen und samt Arbeitgeberbescheinigung in ihrem Kindergarten abgeben.

Ihr Kind erhält ggfs. einen Betreuungsplatz vorzugweise in seiner Stammeinrichtung. Wenn dort nur einzelne Kinder Anspruch haben, müssen Sie damit rechnen, dass eine Nachbareinrichtung Ihr Kind mitversorgt.

Es gibt darüber hinaus, die Möglichkeit, bezahlten oder unbezahlten Urlaub zu nehmen oder Überstunden abzubauen.

Elternbeiträge

Laut Schreiben der Stadt/Zeppelinstiftung vom 14.3.2020 werden den Eltern der Kinder, die nicht betreut werden, die Kindergartengebühren sowie das Essengeld zurückerstattet.

Besondere Anordnung für den katholischen Kindergarten St. Maria, Ettenkirch 

In der Grundschule Ettenkirch bestand Kontakt zu einer Person, die sich mit dem Corona-Virus infiziert hat. Sie bleibt bis einschließlich 24.3.2020 geschlossen.

 Alle Personen, die am Mathetag der Grundschule anwesend waren, werden unter häusliche Quarantäne gestellt, müssen ebenfalls bis 24.03.2020 zu Hause bleiben und müssen jeden Kontakt zu anderen Personen meiden.

Das betrifft auch die Vorschulkinder und die Erzieherinnen aus den Kindergärten, die am Mathetag teilgenommen haben.

Wenn Ihre Kinder oder Sie selbst unter häusliche Quarantäne gestellt sind und Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen oder Durchfall zeigen, müssen Sie sich umgehend telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung setzen oder nehmen Kontakt mit dem kassenärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116117 auf.

Testen macht nur Sinn, wenn sich Symptome zeigen. Wer heute negativ getestet wird, kann morgen ein positives Ergebnis haben.

Die Quarantänepflicht gilt nur für die betroffenen Vorschulkinder und Erzieherinnen. Familienangehörige sind davon nicht betroffen und können theoretisch ihren täglichen Verrichtungen in gewohnter Weise nachgehen.

Hinweis in eigener Sache:

Der Katholische Kindergarten St. Maria in Ettenkirch war auf eine mögliche Schließung gut vorbereitet. In der Konferenz der Leiterinnen der katholischen Kindergarten am 05.03.2020 wurden die Leiterinnen unserer 17 Kindergärten in den “Krisenmodus” versetzt und Schließungsszenarien besprochen. Wir haben dafür gesorgt, dass Kommunikationswege geklärt und Daten aktualisiert werden. Wir haben Rufbereitschaften in jedem Kindergarten eingerichtet, die auch über die Wochenenden erreichbar sind. Wir haben auch darauf vorbereitet, dass – wie in Ettenkirch geschehen -, Schließungen ggfs. über Nacht vollzogen werden müssen. Die Infozettel an die Eltern und selbst das Infoschild an der Tür lagen bereit, so dass nur noch die aktuellen Daten eingetragen werden mussten. Ein besonderer Dank gilt unserer Leiterin, Frau Kugelmann. Sie hat die besondere Heruasforderung hervorragend gemeistert.

 

Info von Dekan Bernd Herbinger zu kirchlichen Veranstaltungen und Gottesdiensten im Zeichen der Coronakrise, Stand 13.03.20, 15.00 Uhr 

 

Wie alle gesellschaftlichen Gruppen sind auch die Kirchen, Gemeinden und Gruppierungen betroffen von der aktuellen Lage. Zunächst die gute Nachricht: In Absprache mit dem Ordnungsamt der Stadt Friedrichshafen können Gottesdienste unter Wahrung der generellen Hygieneregeln und einem gewissen räumlichen Abstand wie gewohnt stattfinden. Älteren Gemeindemitgliedern raten wir idealerweise zunächst auf weniger besuchte Gottesdienste auszuweichen, also Samstagabend, früher Sonntagmorgen und Sonntagabend. Diese Regelung gilt auf Widerruf bis zu einer eventuellen Verschlechterung der Situation. Die Lage wird vor der Karwoche im Hinblick auf die stark frequentierten Gottesdienste neu bewertet werden. Darüber hinaus sind wir aber wie alle anderen Einrichtungen und Vereine gehalten auf alle weiteren Veranstaltungen zu verzichten, wie z.B. Chorproben, Frühstücke, Gremien, Zusammenkünfte aller Art, selbst Katechesen. Es geht nicht allein um die Zahl der TeilnehmerInnen, sondern um verzichtbare Anlässe und um stärkende Elemente. Die Gottesdienste sollen das Letzte sein, was pausieren muss, um die Ansteckungsgefahr zu mindern. Wir bitten unsere Gemeindemitglieder um ihre Solidarität mit den Schwächeren und ganz allgemein um einen guten Umgang mit der Situation aus einem Gottvertrauen heraus und dem Geist des Evangeliums.

Dekan Bernd Herbinger, Vorsitzender der Gesamtkirchengemeinde

Im Bereich der Kindergärten erreichen uns außerdem Anweisungen des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport, Baden-Württemberg, zuletzt mit Erlass vom 06.03.2020, die unverzüglich nicht nur in den Kindergärten, sondern in allen Einrichtungen der Gesamtkirchengemeinde, wie z. B. der Katholischen Sozialstation, der Herberge, den Pfarrämter und des Jugendreferats umgesetzt werden:

Erklärung zu den Vorsichtsmaßnahmen

(Dienst-) Anweisungen für Beschäftigte und Ehrenamtliche, Eltern und Kinder der Kindertageseinrichtungen, die sich in sog. Risikogebieten aufgehalten haben oder mit einer Person in Kontakt waren, die sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert hat.

Risikogebiete sind, Stand 14.03.20, 16.00 Uhr

Deutschland: Landkreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen)

Italien
In Frankreich: Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne)
In Österreich: Bundesland Tirol
In Spanien: Madrid

Iran

In China Provinz Hubei,

In Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang),

–        Alle, die aktuell oder in den vergangenen 14 Tagen aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind, müssen – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte vermeiden und vorsorglich 14 Tage zu Hause bleiben. (Die 14 Tage sind aufgrund der lnkubationszeit jeweils ab dem Zeitpunkt der Rückkehr zu zählen).

–        Alle, die als Kontaktperson, zu einer an COVID-19-erkrankten Person identifiziert sind und Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen oder Durchfall zeigen, müssen ebenfalls alle nicht notwendigen Kontakte vermeiden und zu Hause bleiben. Diese Personen setzen sich umgehend telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung oder nehmen Kontakt mit dem kassenärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116117 auf.

–        Alle, die während ihres Aufenthalts in einem Risikogebiet oder innerhalb der vergangenen 14Tage Kontakt zu einem bestätigt an COVID-19 Erkrankten hatten, kontaktieren umgehend das örtlich zuständige Gesundheitsamt. Dies muss in jedem Fall erfolgen – unabhängig vom Auftreten von Symptomen. Das örtliche Gesundheitsamt leitet umgehend weitere Schritte ein.

Derzeitige Problemanzeigen in der Katholischen Gesamtkirchengemeinde

–   Unter den rund 450 Beschäftigten gibt es keine Person, bei der festgestellt wurde, dass sie mit dem Corona-Virus infiziert ist, auch keinen Verdachtsfall.

–   Eine Person zwei Fachkräfte und acht Kinder aus dem Kindergarten Ettenkirch stehen unter Quarantäne, weil sie zu einer mit Corona infizierten-Person Kontakt hatten.

–   Es gibt einige wenige Mitarbeiterinnen, die für 14 Tage von der Arbeit freigestellt sind, weil sie sich in Risikogebieten aufgehalten haben.

Wichtige Allgemeine Hinweise im Zusammenhang mit dem Corona-Virus

Wenn die Einrichtung auf Anweisung der Gesamtkirchengemeinde oder einer öffentlichen Behörde geschlossen wird, wenn Sie z. B. als Rückkehrer aus einem Risikogebiet von der Arbeit freigestellt werden oder, wenn Sie unter Quarantäne gestellt werden (Sie selbst sind nicht krank)

Im Hinblick auf die Entgeltfortzahlung gilt, dass der Arbeitgeber grundsätzlich weiter zur Entgeltzahlung verpflichtet bleibt, wenn die Arbeitnehmer arbeitsfähig und arbeitsbereit sind, jedoch durch Anordnungen des Trägers oder einer Behörde daran gehindert werden, ihrer Arbeit nachzugehen (i. d. R. für maximal 6 Wochen).

Sollte jemand trotz Reisewarnung in ein Risikogebiet einreisen, was zur Folge hat, dass der Arbeitgeber diese Person nach Rückkehr von der Arbeit freistellen muss, ist der Anspruch auf Entgeltfortzahlung verwirkt.

Wenn Sie selbst erkranken

Wenn Sie selbst erkranken, müssen Sie wie üblich eine ärztliche Krankmeldung vorlegen. Die Entgeltfortzahlung beträgt 6 Wochen; bei längerer Erkrankung sind darüber hinaus Krankengeldzahlungen über die Krankenkassen möglich (abhängig von der Art des Beschäftigungsverhältnisses, z. B. nicht bei Minijobbern)

Krankschreiben lassen per Telefon

Zur Entlastung der Ärzte in der Coronavirus-Krise können sich Patienten mit leichten Erkrankungen der oberen Atemwege leichter bis zu sieben Tage krankschreiben lassen.

Dafür müssen Patienten die Arztpraxen nicht aufsuchen, eine telefonische Rücksprache mit dem Arzt reicht aus. Darauf haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung verständigt. Diese Vereinbarung gelte zunächst für vier Wochen. Sie greift den Angaben zufolge bei “Patienten, die an leichten Erkrankungen der oberen Atemwege erkrankt sind und keine schwere Symptomatik vorweisen oder Kriterien des Robert-Koch-Instituts (RKI) für einen Verdacht auf eine Infektion mit Covid-19 erfüllen”.