Info der Katholischen Gesamtkirchenpflege zum Umgang mit dem Corona-Virus in den katholischen Einrichtungen, Stand 25.09.2020, 17.00 Uhr

 

Aktualisierung der Gesundheitserklärung für Kinder

-> Gesundheitserklärung

Einreise aus einem Risikogebiet

Seit Dienstag, den 22.09.2020, gilt auch Vorarlberg als Risikogebiet.

Wir erinnern deshalb an die „Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne“ des Landes Baden-Württemberg:

Wenn Sie innerhalb der letzten 14 Tage vor der Einreise nach Baden-Württemberg in einem Risikogebiet waren, müssen Sie sich selbständig in eine 14tägige Quarantäne begeben.

Die Ausnahmen von der Quarantäne sind streng geregelt. So sind die einreisenden Personen etwa bei Vorliegen eines anerkannten Corona-Testes, der bei der Einreise nicht mehr als 48 Stunden alt ist, von dieser Verpflichtung befreit. Diese Befreiung gilt aber nur so lange diese Personen keine Symptome aufweisen.

Wenn die Zahlen im Bodenseekreis weiter steigen…

Dreistufiges Pandemiekonzept der Landesregierung

Das Kabinett hat am 15. September einen Stufenplan zur Eindämmung der Pandemie beschlossen (https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/land-wappnet-sich-fuer-moegliche-zweite-corona-welle/).

In der entsprechenden „Matrix Lebensbereiche gemäß den Pandemiestufen“ werden Maßnahmen für Kitas entsprechend der jeweiligen Pandemiestufe beschrieben. Demnach sind folgende Einschränkungen ab der Pandemiestufe 3 („Kritische Phase“) vorgesehen:

– Feste Gruppenbildung: strenges Kohortenprinzip

– Einschränkung des Betriebs: kein gruppenübergreifendes Arbeiten möglich

 

Info der Katholischen Gesamtkirchenpflege zum Umgang mit dem Corona-Virus in den katholischen Einrichtungen, Stand 21.08.2020, 17.00 Uhr

 

NEUSTART NACH DEN SOMMERFERIEN

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

die Kindergärten öffnen wieder und wir freuen uns auf ein vertrauensvolles Miteinander.

In diesem Kindergartenjahr wird alles anders sein. Seit dem 29.06.2020 findet der sogenannte „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“ statt. Die Regelungen, die seither unseren Kindergartenalltag prägen, gelten im gesamten neuen Kindergartenjahr 2020/21 fort.

Unser Kindergartenalltag

Unser oberstes Ziel in diesen unruhigen Zeiten ist es, Ihren Kindern einen unbeschwerten Kindergartenalltag und einen sicheren Ort zu bieten.

Außerdem wollen wir die größtmögliche Verlässlichkeit in der Betreuung wahren. Wir können weitere Schließungen – wie im Frühjahr dieses Jahres – leider nicht völlig ausschließen. Aber wir werden alles dafür tun, um dies zu verhindern.

Aus diesem Grunde haben wir uns u. a. dazu entschlossen, die Berührung der Kontaktnetze im Kindergarten auf ein notwendiges Minimum reduzieren. Besonders problematisch in Zeiten von Corona sind vor allem die Feste, die wir gemeinsam mit allen Kindern vorbereiten und zu denen alle Eltern und Geschwister, Oma und Opa geladen sind (z. B. St.-Martin, das Sommerfest oder die Kindergartenverabschiedung). Im kommenden Kindergartenjahr wird dies in dieser Form leider nicht möglich sein.

Selbstverständlich begehen wir dennoch alle Feste des Jahreskreises und die Feier der Meilensteine Ihrer Kinder. Sie finden allerdings ausschließlich in den Gruppen statt, denen sie zugeordnet sind.

Leider wird es im Herbst auch keinen Elternabend geben können. Die mit der Corona-Verordnung einhergehenden Vorschriften für Veranstaltungen dieser Größenordnung sind in den Räumlichkeiten unserer Kindergärten nicht umsetzbar.

Die anstehenden Elternbeiratswahlen werden wir als Briefwahl durchführen.

Damit Sie dennoch am Kindergartenalltag Ihrer Kinder teilhaben können, werden wir neue Wege suchen und mit Sicherheit auch finden, Sie über alles Wichtige aus unserem Alltag und über die kleinen und großen Meilensteine Ihrer Kinder zu informieren.

Krankheit der Kinder

Mit Blick auf die kommende Grippewelle hat das Landesgesundheitsamt eine Übersicht zur Frage „Wann muss Ihr Kind zu Hause bleiben?“ erstellt. Diese haben wir als Anlage beigefügt.

Das bedeutet für Sie, dass Sie Ihr Kind mit einem leichten Schnupfen und Husten nach wie vor in den Kindergarten bringen dürfen – sofern es sich wohl fühlt. Auch Geschwisterkinder eines erkrankten Kindes dürfen in der Regel die Einrichtung besuchen.

Sollte Ihr Kind aber Fieber (also 38,0°C und mehr) oder einen sehr starken Husten haben, muss es zu Hause bleiben. In diesen Fällen melden Sie bitte Ihr Kind in der Einrichtung ab und kontaktieren umgehend Ihren Kinderarzt.

Erst, wenn Ihr Kind mindestens einen ganzen Tag fieberfrei und in einem guten Allgemeinzustand ist, dürfen Sie Ihr Kind auch ohne Gesundheitsbestätigung des Arztes wieder in den Kindergarten bringen. Bitte füllen Sie in diesem Fall die „Bescheinigung zur Wiederzulassung“ aus.

Ganz allgemein gilt, dass Kinder, denen es nicht gut geht, die einen kranken, erschöpften oder leidenden Eindruck machen, nicht in den Kindergarten gehören und zu Hause bleiben sollen.

Gesundheitsbestätigung

Nach den Ferien müssen Sie eine neu ausgefüllte Gesundheitsbestätigung einreichen. Nur wenn diese vorliegt, dürfen wir Ihre Kinder betreuen.

Das bedeutet, dass Sie

  • nach allen Kindergartenferien (=Schließzeiten)

und

  • nach einem persönlichen Urlaub mit einer Dauer von mindestens 5 aufeinanderfolgenden Kalendertagen, in denen Ihr Kind nicht den Kindergarten besucht

diese Gesundheitsbestätigung neu ausfüllen und einreichen müssen.

Einreise aus einem Risikogebiet

Für Reiserückkehrer gilt die „Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne“ des Landes Baden-Württemberg:

Wenn Sie innerhalb der letzten 14 Tage vor der Einreise nach Baden-Württemberg in einem Risikogebiet waren, müssen Sie sich selbständig in eine 14tägige Quarantäne begeben.

Neben der Pflicht zu Quarantäne besteht auch die Pflicht, dass Sie sich in diesen Fällen unverzüglich bei der für sie zuständigen Ortspolizeibehörde melden müssen. In Friedrichshafen ist dies das Amt für Bürgerservice, Sicherheit und Ordnung.

Die Ausnahmen von der Quarantäne sind streng geregelt. So sind die einreisenden Personen etwa bei Vorliegen eines anerkannten Corona-Testes, der bei der Einreise nicht mehr als 48 Stunden alt ist, von dieser Verpflichtung befreit. Diese Befreiung gilt aber nur so lange diese Personen keine Symptome aufweisen.

Eltern und Erziehungsberechtigte müssen ggfs. nach jedem Auslandsaufenthalt Ihrer Kinder die beigefügte Bescheinigung „Aufenthalt im Risikogebiet“ in Ihrem Kindergarten einreichen.

Eine aktuelle Übersicht über die Risikogebiete finden Sie unter https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/verordnungen/risikogebiete/

Hygieneregeln in den Einrichtungen

Bitte beachten Sie die Hygieneregeln in Ihrer Einrichtung.

Vorgegebene Laufwege, Desinfektionspflichten oder die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, sind zwingend einzuhalten. Nur, wenn sich wirklich alle an die Hygieneregeln halten, wird eine verlässliche Betreuung möglich sein.

Bitte unterstützen Sie uns und beachten unsere Regeln!

Planungsarbeit und Arbeitsgemeinschaften

Gerade in diesen Zeiten sind die Planungstage für unser pädagogisches Personal unverzichtbar.

Laut Kindergartenvertrag stehen unseren Einrichtungen bis zu 32 Schließtage zu. Neben den Ferien sind damit auch 4 Planungstage abzudecken, die als volle Tage oder als 8 halbe Tage (vor- oder nachmittags) terminiert werden können.

Ihr Kindergarten wird Sie in nächster Zeit über die Lage der Schließtage informieren.

Ferienbetreuung – an Schließungstagen Ihres Kindergartens

Die Schließtage unserer Kindergärten sind außer in den Weihnachtsferien und einer Woche in den Sommerferien so aufeinander abgestimmt, dass Sie die Möglichkeit haben, Ihr Kind in einem anderen unserer Kindergärten unterzubringen. Bitte sprechen Sie Ihre Kindergartenleitung an, wenn Sie eine Betreuung während der Schließungszeiten benötigen.

Kindergartenbeiträge

  • Aktuell gilt auch in diesem Kindergartenjahr die Gebührensatzung vom 01.09.2012. Sie finden Sie im Netz unter der Rubrik Formulare & Online-Dienste auf folgender Seite:

https://www.friedrichshafen.de/buerger-stadt/rathaus-buergerservice/dienstleistungen-a-z/detailseite/procedure/kindergartenplatz-kind-fuer-aufnahme-anmelden/

  • Geschwisterkinder, die gleichzeitig den Kindergarten besuchen, sind beitragsfrei. Zu zahlen ist jeweils der höchste Beitrag.
  • Der Pauschalbetrag für den Imbiss in Gruppen mit durchgehenden Öffnungszeiten in Höhe von 14,00 € ist für jedes Kind zu entrichten.

„Sprach-Kitas – Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“

Bereits in den vergangenen vier Kindergartenjahren konnte im Rahmen des Bundesprogrammes „Sprach Kitas“ in den teilnehmenden Einrichtungen mit der Unterstützung der Fachkräfte, die „Alltagsintegrierte Sprachliche Bildung“ umgesetzt und gelebt werden. Mit diesem Konzept wird der Kita-Alltag in seiner Gesamtheit darauf ausgerichtet, den Spracherwerb anzuregen und zu fördern. Dazu braucht es eine Kommunikationskultur, die soziale Vielfalt wertschätzt und die Teilhabe aller unterstützt. Die Ansätze und Methoden wurden bereits vertieft und in der Konzeption verankert.

Auch in diesem Kindergartenjahr wird das Projekt weitergeführt.

Neue Informationen

Die letzten Monate haben gezeigt, dass sich innerhalb von wenigen Augenblicken alles ändern kann. Wir sind sehr daran interessiert, Sie über alles Wichtige auf dem Laufenden zu halten. Die wichtigsten Mitteilungen und Unterlagen finden Sie daher auch immer auf unserer Webseite unter www.katholisch-friedrichshafen.de/info-corona-virus oder in Ihrer Kita-App.

Anlagen

Ich wünsche Ihnen ein interessantes neues Kindergartenjahr. Bleiben Sie gesund!

Info der Katholischen Gesamtkirchenpflege zum Umgang mit dem Corona-Virus in den katholischen Einrichtungen, Stand 06.07.2020, 15.00 Uhr

 

Hotline der Katholischen Gesamtkirchenpflege: 07541-707621

Schließung des Kindergartens St. Columban vom 07.07.-08.07.2020

Am heutigen Montag wurden im Kindergarten St. Columban 40 von insgesamt 67 Kindern von ihren Eltern wegen einer fiebrigen Erkrankung krankgemeldet. Trotz dieses äußerst ungewöhnlichen Ausmaßes an Krankheitsfällen sieht das Gesundheitsamt Bodenseekreis keinen Anlass zur Durchführung von Tests auf das Coronavirus. Es läge in der Entscheidung des Trägers, z. B. entweder ein Attest des Kinderarztes einzufordern oder die Eltern zu bitten, eine 48-stündige symptomfreie Karenzzeit einzuhalten bevor ein Kind den Kindergarten erneut besuchen darf. Die Katholische Gesamtkirchengemeinde Friedrichshafen hat sich deshalb entschlossen, den Kindergarten für zwei Tage zu schließen. Dekan Herbinger dankt den Eltern für ihr bisheriges verantwortungsvolles Handeln, die Kinder zu Hause zu lassen, und bietet an, auf Kosten der Kirche einen Corona-Test durchführen zu lassen. Ob und wie sich dies umsetzen lässt, wird noch geklärt.

Info der Katholischen Gesamtkirchenpflege zum Umgang mit dem Corona-Virus in den katholischen Einrichtungen, Stand 19.06.20, 18.00 Uhr

 

Hotline des Gesundheitsamtes: 07541-5841

Hotline der Katholischen Gesamtkirchenpflege: 07541-707621

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte der Kindergartenkinder,

am 16.06.2020 hat das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg das Konzept für die Öffnung der Kindergärten ab 29.06.2020 veröffentlicht. Wir befinden uns ab diesem Datum im „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“

Ab 29.06.2020 dürfen wieder alle Kinder den Kindergarten besuchen!

Voraussetzung ist, dass Sie eine Gesundheitsbestätigung ausfüllen.

-> Gesundheitsbestätigung

Die Notbetreuung wird damit außer Kraft gesetzt.

Die Hygienerichtlinien fordern eine möglichst stabile und konstante Zusammensetzung der Gruppen, d. h. wir sind weniger flexibel beim Personaleinsatz. Einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dürfen nach wie vor nicht in der Betreuung eingesetzt werden, weil sie aufgrund von Vorerkrankungen bei einer Infektion einen schweren Verlauf befürchten müssen. Obwohl wir den Mindeststellenschlüssel um 20% unterschreiten dürfen, haben wir in einigen Einrichtungen zu wenig Personal. Es kann deshalb passieren, dass die Betreuungszeit etwas eingeschränkt werden muss. Näheres teilt Ihnen ggfs. die Kindergartenleitung mit.

Bitte befolgen Sie das Hygienekonzept der Einrichtung!

Bitte handeln Sie verantwortungsbewusst, wenn in Ihrer Familie eine fiebrige oder sonstige ansteckende Erkrankung ausbricht. Bringen Sie ihr Kind dann nicht in den Kindergarten.

Wir freuen uns sehr, dass wir endlich wieder weitgehend normale Verhältnisse haben, erfüllen alle Sicherheitsvorkehrungen, die uns unter den gegebenen Rahmenbedingungen möglich sind, brauchen aber auch Ihre Unterstützung, dass dieser Zustand möglichst stabil bleibt.

Unsere Teams freuen sich auf die Kinder. Für uns und unser Personal gab es in den zurückliegenden Wochen zwar genug zu tun, aber ohne die Arbeit mit den Kindern ist all unser Tun sinnentleert. Endlich ziehen wieder Unbeschwertheit und lachende Kinderaugen ein.

Mitteilung an die Eltern und Kinder, die sich zur Aktion Ferienspiele angemeldet haben

Leider fällt auch die beliebte Stadtranderholung der Corona-Pandemie zum Opfer. Näheres erfahren Sie unter http://www.aktion-ferienspiele.de/aktuelles/

Info der Katholischen Gesamtkirchenpflege zum Umgang mit dem Corona-Virus in den katholischen Einrichtungen, Stand 18.05.20, 14.00 Uhr

 

Hotline des Gesundheitsamtes: 07541-5841

Hotline der Katholischen Gesamtkirchenpflege: 07541-707621

-> 2020-04-21 Erweiterte Notbetreuung Antrag

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte der Kindergartenkinder,

heute haben wir von der Zeppelinstiftung die Richtlinien für den sog. Eingeschränkten Regelbetriebbekommen, die einheitlich in Friedrichshafen Anwendung finden sollen.

Städte- und Gemeindetag, Caritasverband und das Diakonisches Werk sowie die zugehörigen Fachberatungen haben zuvor „Gemeinsame Orientierungshinweise für die Öffnung der Kitas erarbeitet“. Diese enthalten zwei Varianten der Umsetzung.

Die Zeppelinstiftung hat sich für die Variante entschieden, die allen Eltern ein eingeschränktes Betreuungsangebot in einem rollierenden System bietet, d. h. im tage- oder wochenweisen Wechsel (vergleichbar den Grundschulen). Eingeschränkt heißt, nicht die gesamte gebuchte Betreuungszeit von 6 oder 7 Stunden (in Ganztagseinrichtungen entsprechend mehr) kann angeboten werden, sondern z. T deutlich weniger. Das ist von Einrichtung zu Einrichtung sehr unterschiedlich, weil unterschiedlich viel Personal zu den Risikogruppen gehört, das nicht in der Betreuung eingesetzt werden soll.

Bei beiden Varianten darf der Kindergarten nur zu 50% belegt werden. Bei beiden Varianten haben die Kinder Vorrang, die sich bereits in der Erweiterten Notbetreuung befinden, Kinder, die Leistungen der öffentlichen Jugendhilfe erhalten, sowie Kinder, die mit erschwerten Bedingungen in den Familien leben müssen.

Das Betreuungssetting im rollierenden System muss ggfs. immer wieder neu darauf abgestellt werden.

Außerdem verlangen die Hygienekonzepte möglichst konstante Gruppen, was die Kapazitäten weiter einschränkt.

Die Kindergärten der katholischen Gesamtkirchengemeinde haben sich seit einer Woche auf beide Szenarien vorbereitet und treten unverzüglich mit den Eltern in Kontakt, deren Kinder vorrangig zum Zug kommen sollen. Danach verteilen sie die verbleibenden Betreuungskapazitäten auf alle Eltern in Abhängigkeit von den Räumlichkeiten, dem einsetzbaren Personal und dem einzuhaltenden Hygienekonzept.

Am Beispiel des Kinderhauses im Riedlepark wird deutlich, dass bereits heute so viele Kinder in der Erweiterten Notbetreuung sind, dass es kein darüber hinaus gehendes rollierendes System geben kann. Es ist also nicht zu verhindern, dass es trotz der einheitlichen Vorgehensweise im Stadtgebiet zu unterschiedlichen Betreuungssettings kommen wird.

Anträge auf Erweiterte Notbetreuung können weiterhin gestellt werden.

Die Frage der Elternbeiträge ist noch nicht vollständig geklärt. Für April werden keine Elternbeiträge erhoben, auch nicht für Kinder in der Notbetreuung. Ab Mai sind Elternbeiträge in der Erweiterten Notbetreuung zu entrichten. Auch für den Eingeschränkten Regelbetrieb (incl. des rollierenden Systems) werden Elternbeiträge, ggfs. in Form einer Tagespauschale, fällig. Ungeklärt ist noch, ob auch für den halben März Gebühren bezahlt werden müssen.

Info der Katholischen Gesamtkirchenpflege zum Umgang mit dem Corona-Virus in den katholischen Einrichtungen, Stand 11.05.20, 18.00 Uhr

 

Hotline des Gesundheitsamtes: 07541-5841

Hotline der Katholischen Gesamtkirchenpflege: 07541-707621

Antrag auf Erweiterte Notbetreuung

 

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte der Kindergartenkinder,

wie Sie der Presse entnehmen konnten, treten wir ab 18.05.2020 in die dritte Phase der Öffnung der Kindergärten ein. Nach der „Notbetreuung“ (Phase 1) und der „Erweiterten Notbetreuung“ (Phase 2) gehen wir nun über in den „Eingeschränkten Regelbetrieb“ (Phase 3). Die Kindergärten sollen für 50% der Kinder geöffnet werden.

Den eingehenden Telefonaten entnehmen wir, dass manche von Ihnen sehnsüchtig auf einen Kindergartenplatz hoffen. Wie die Stadt Friedrichshafen/Zeppelinstiftung heute mitgeteilt hat, müssen noch Ausführungsbestimmung des Landes abgewartet werden, die im Laufe dieser Woche eintreffen sollen. Wir werden dann wieder nach einer stadtweit einheitlichen Vorgehensweise die Kindergartenplätze freigeben.

In der Zwischenzeit werden die Hygienekonzepte auf die erweiterte Regelbetreuung angepasst. Es ist bei der Betreuung von kleineren Kindern nicht möglich, einen Mindestabstand konsequent einzuhalten. Es gibt Körperkontakt in Pflege- und Ankleidesituationen, Kinder brauchen Körperkontakt zur Beziehungs- und Bindungssicherheit, vor allem auch in Krisensituationen und besonders sehr junge Kinder benötigen die Kommunikation über Körpersprache einschließlich Mimik.

Aufgrund der weiteren Öffnung erhöht sich mit jedem weiteren Kind und dessen Familie die Zahl der Kontaktnetze und damit auch die Ansteckungsgefahr. Der Kindergartenbesuch birgt also ein gewisses Risiko. Deshalb wird Eltern, die ihr Kind in der häuslichen Umgebung betreuen können, weiterhin empfohlen, ihr Kind zu Hause zu lassen.

Bitte haben Sie noch ein wenig Geduld. Wir werden den „Eingeschränkten Regelbetrieb“ zeitnah mit der größtmöglichen Umsicht und Sorgfalt an den Start bringen.

Info der Katholischen Gesamtkirchenpflege zum Umgang mit dem Corona-Virus in den katholischen Einrichtungen, Stand 04.05.20, 18.00 Uhr

 

Hotline des Gesundheitsamtes: 07541-5841

Hotline der Katholischen Gesamtkirchenpflege: 07541-707621

  1. Erweiterte Notbetreuung in den Kindergärten ab 27.04.2020

Ein Hinweis: Der Antrag auf Notbetreuung muss im jeweiligen Kindergarten abgegeben werden, nicht bei der Gesamtkirchenpflege. Wir leiten zwar die Anträge weiter, aber das verzögert leider die Bearbeitungsdauer.

  1. Situation in den Kindergärten.

 Unsere Kindergärten werden von der Notbetreuung unterschiedlich beansprucht.

Das Kinderhaus im Riedlepark und St. Maria Ettenkirch werden sehr stark nachgefragt. Die Kindergärten freuen sich, dass mit der Notbetreuung wieder ein Stück Alltag in den Kindergartenbetrieb einkehrt.

Die Heilpädagogische Gruppe kümmert sich intensiv um die Kinder und deren Familien. Durch die wöchentlichen Telefonate mit den Eltern ist den Heilpädagoginnen sehr bewusst, wie sich die familiären Situationen mit jedem weiteren Tag der Schließung zuspitzen – eben gerade dann, wenn ein Kind mit besonderem Förderbedarf zu betreuen ist. Hier ist die Notbetreuung leider nach wie vor durch die Corona-Verordnung untersagt.

Für alle pädagogischen Fachkräfte gilt nach wie vor die Betriebspflicht. Auch, wenn pädagogische Themen nach und nach ausgehen, wird die Zeit kreativ genutzt.

Beispiel: Kindergarten Zum Guten Hirten

Beete für Gemüsepflanzen, wie z.B. Gurken, Tomaten, Karotten und verschiedene Melonensorten, werden vorbereitet.

Spiel-, Lern- und Förderpakete, die die Kinder wöchentlich erhalten, werden geschnürt. Jedes Paket ist individuell auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt. Ein Paket besteht meist aus 2-3 Arbeitsblättern, Spielanregungen, oder Experimenten.

Beispiel Kindergarten St. Maria Jettenhausen

Die pädagogischen Fachkräfte beweisen handwerkliche Fähigkeiten.

Beim Abschleifen und Neulackieren der Garderoben-Bänke

Beim Neuanstrich des Bistros

Info der Katholischen Gesamtkirchenpflege zum Umgang mit dem Corona-Virus in den katholischen Einrichtungen, Stand 21.04.2020, 16.00 Uhr

 

Hotline des Gesundheitsamtes: 07541-5841

Hotline der Katholischen Gesamtkirchenpflege: 07541-707621

Erweiterte Notbetreuung in den Kindergärten ab 27.04.2020

Neu ist, dass nicht nur Kinder, deren Eltern in der kritischen Infrastruktur arbeiten, Anspruch auf Notbetreuung haben, sondern grundsätzlich Kinder, bei denen beide Erziehungsberechtigte beziehungsweise die oder der Alleinerziehende einen außerhalb der Wohnung präsenzpflichtigen Arbeitsplatz wahrnehmen und von ihrem Arbeitgeber als unabkömmlich gelten.

Da der reguläre Kitabetrieb weiter untersagt ist, muss das Angebot aber weiterhin eine Notbetreuung bleiben und kann nicht für alle gelten. Aus Gründen des Infektionsschutzes umfasst die Erweiterung deshalb nur einen begrenzten Personenkreis. So müssen die Erziehungsberechtigten bzw. die oder der Alleinerziehende eine Bescheinigung über ihre Unabkömmlichkeit von ihrem Arbeitgeber vorlegen. Außerdem bedarf es der Erklärung beider Erziehungsberechtigten bzw. von der oder dem Alleinerziehenden, dass eine familiäre oder anderweitige Betreuung nicht möglich ist.

 Antrag auf erweiterte Notbetreuung ab 27.04.2020

Die Notbetreuung ist ab Mai 2020 für alle teilnehmenden Kinder kostenpflichtig. Die Elternbeiträge werden am Monatsende von der Gesamtkirchenpflege eingezogen.

Die Notbetreuung findet wie bislang in der jeweiligen Einrichtung, die das Kind bisher besuchte, durch deren Personal in möglichst kleinen Gruppen statt. Die in der erweiterten Notbetreuung zulässige Gruppengröße beträgt bei Kindertageseinrichtungen höchstens die Hälfte der genehmigten Gruppengröße.

Sofern die Betreuungskapazitäten der Einrichtung nicht ausreichen, um für alle Kinder die Teilnahme an der erweiterten Notbetreuung zu ermöglichen, haben Kinder Vorrang:
– bei denen ein Elternteil in der kritischen Infrastruktur arbeitet und unabkömmlich ist;
– Kinder, deren Kindeswohl gefährdet ist sowie
– Kinder, die im Haushalt einer bzw. eines Alleinerziehenden leben.
Die Bearbeitung der Anträge für Einrichtungen, die stark nachgefragt werden, kann ggfs. nicht nach Antragseingang erfolgen, sondern frühestens am Freitag, den 24.04.2020.

Es dürfen nur Kinder betreut werden,

–   die keine Krankheitssymptome aufweisen

–   die nicht in Kontakt zu infizierten Personen stehen bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen sind und das Kind keine Krankheitssymptome aufweist

Da sich die Zahl der zu betreuenden Kinder deutlich erhöhen wird, werden die Infektionsschutzmaßnahmen angepasst. Unsere Kindergärten sind gehalten, ein Konzept für das Holen und Bringen der Kinder zu erstellen. Bitte rechnen Sie damit, dass Sie die Einrichtung nicht betreten dürfen, sondern ihr Kind an der Eingangstür übergeben müssen. Es ist ggfs. ein Mundschutz zu tragen, wenn Sie mit den Erzieherinnen sprechen wollen. In jedem Fall ist ein körperlicher Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Eltern und Personal einzuhalten. Hierfür bitte ich um Verständnis.

Info der Katholischen Gesamtkirchenpflege zum Umgang mit dem Corona-Virus in den katholischen Einrichtungen, Stand 16.04.2020, 13.00 Uhr

 

Hotline des Gesundheitsamtes: 07541-5841

Hotline der Katholischen Gesamtkirchenpflege: 07541-707621

Kindergärten bleiben bis auf Weiteres geschlossen!

Gestern hat die Bundesregierung gemeinsam mit den Ländern beschlossen, dass die Kontaktbeschränkungen bis zum 03. Mai 2020 verlängert werden. So lange ruht bis auf Weiteres auch der Betrieb in den Kindergärten.

Die Notbetreuung soll ausgeweitet werden. Inwieweit ist uns noch nicht bekannt. Wir warten auf eine entsprechende Veröffentlichung des Kultusministeriums Baden-Württemberg. Unter dem Link https://km-bw.de/Coronavirus wird die jeweils aktuelle Coronaverordnung veröffentlicht, die hierzu Regelungen definieren wird (momentan ist dort noch die alte Fassung vom 09.04.2020 eingestellt).

Sobald wir mehr Informationen haben, stellen wir die Anträge auf dieser Seite ein.

Info der Katholischen Gesamtkirchenpflege zum Umgang mit dem Corona-Virus in den katholischen Einrichtungen, Stand 09.04.2020, 13.00 Uhr

 

Hotline des Gesundheitsamtes: 07541-5841

Hotline der Katholischen Gesamtkirchenpflege: 07541-707621

Liebe Kinder, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

liebe Pflegebedürftige und deren Angehörige,

liebe Klienten unserer Herberge und Nutzer der Essenausgabe,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

sehr geehrte Nutzer dieser Website,

die Corona-Krise hat den Blick geöffnet für das, was in unserem Leben wichtig ist: Familie, Freunde, der Arbeitsplatz, die Wohnung, Gesundheit, das täglich Brot. Wenn diese Säulen unseres Lebens ins Wanken geraten, braucht es Zuversicht und Gottvertrauen – insofern gibt es trotz aller Widrigkeiten keinen besseren Zeitpunkt, Ostern zu feiern.

Wir wünschen Ihnen frohe und gesegnete Ostertage!

Wir wissen noch nicht, was die kommenden Wochen bringen werden. Wir bleiben an Ihrer Seite und versorgen Sie auch in den kommenden Wochen mit allen notwendigen Informationen.

Für alle, die gerne wissen möchten, was wir Christen an Ostern feiern:

Für uns Christen ist die Osternacht das höchste Fest im Jahreskreis.

Heute, am Gründonnerstag, denken wird daran, dass Jesus vor seinem Tod mit seinen Freunden ein Fest gefeiert hat. Er wusch Ihnen zur Begrüßung den Sand von den Füßen, wie es zur damaligen Zeit Sitte war. Es war den geladenen Gästen peinlich, dass der Gastgeber dies persönlich tat, denn normalerweise gab es dafür Diener. Bei Tisch teilte Jesus in ganz bewussten Gesten Brot und Wein mit seinen Freunden, erklärte Ihnen, dass Brot und Wein für seinen Leib und sein Blut stehen, und trug ihnen auf, das in Gedenken an ihn immer wieder miteinander zu wiederholen. Seither gehört das gemeinsame Trinken von Wein (meist nur die Priester) und Essen des Brotes (in Form einer geweihten Hostie) zu einem katholischen Gottesdienst.

Am Karfreitag denken wir daran, dass Jesus am Kreuz hingerichtet wurde und starb. Man konnte ihm keine Schuld vorwerfen. Er war nicht nur ein Lobbyist für die Armen und Ausgegrenzten, sondern ging ganz bewusst zu ihnen und lebte mit ihnen. Er kümmerte sich um die Frauen, die Witwen und Waisen, die in jener Zeit kaum Rechte hatten. Er heilte Kranke. Er war ein Freund der Kinder. Er warb für den gewaltfreien Umgang miteinander. Den Mächtigen führte er ihr Unvermögen und ihren Egoismus vor Augen. Dafür musste er sterben. Das allein ist schon eine menschliche Tragödie. Wir Christen glauben, dass Jesus Gottes Sohn ist, den wir Menschen nicht erkannt und getötet haben. Wir beginnen deshalb unsere Gebete mit dem Kreuzzeichen (angedeutet mit den Händen, die wir von der Stirn an die Körpermitte und dann von der linken Schulter an die rechte Schulter führen). In unseren Wohnungen hängen Kreuze, die uns an das Sterben Jesu erinnern.

In der Osternacht feiern wir, dass Jesus vom Tod auferstanden ist. Das ist der Kern unseres Glaubens. Zunächst bemerkten das Frauen, die ihm sehr nahestanden und sein Grab besuchen wollten. Dann zwei Männer, die er besonders liebte (Johannes) bzw. achtete (Petrus). Er ist ihnen und dem Kreis seiner Freunde mehrfach erschienen. Sie konnten ihn in seiner neuen Gestalt sehen, die ihnen zugleich vertraut und fremd war. Ab diesem Zeitpunkt erscheint die ganze Welt in einem anderen Licht. Das Leben endet nicht mit dem Tod. Symbolisch wird das Osterfeuer und die Osterkerze in der Osternacht entzündet. Bei jedem Gottesdienst brennt diese Kerze in unseren Kirchen.

 

Am Ostersonntag wird das neue Leben gefeiert. Das diesseitige und das, das danach kommt – das Leben nach dem Tod. Jesus hat uns gesagt, dass alle Menschen auferstehen können. Es gibt sehr viele Bräuche, die für die neue Lebensfreude stehen. Die blühende, aufbrechende Natur tut das Ihre dazu. Es wird gemeinsam gefeiert, es wird viel gesungen und Musik gemacht und es gibt besondere Osterspeisen. Dazu gehören auch die kunterbunten Ostereier.

Ein Hinweis in eigener Sache: Die obigen Texte entspringen dem Verständnis einer gläubigen Christin ohne theologische Ausbildung. Die Bilder stammen von der Homepage der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Info der Katholischen Gesamtkirchenpflege zum Umgang mit dem Corona-Virus in den katholischen Einrichtungen, Stand 07.04.2020, 11.00 Uhr

 

Hotline des Gesundheitsamtes: 07541-5841

Hotline der Katholischen Gesamtkirchenpflege: 07541-707621

  1. Die Caritas Bodensee-Oberschwaben hat auf ihrer Homepage neben dem Angebot des Sorgentelefons weitere Infomaterialien zusammengestellt.

In den Bereichen, Erziehung, Schwangerschaft, Kindertagespflege sind aktuelle Tipps und Informationen für eine breite Zielgruppe eingestellt. Die Kinderstiftungen bieten ein Familienpaket mit Spiel- und Bastelmaterial, im Bereich der Sprachförderung erhalten Eltern Lernmaterialien zur Begleitung ihrer Kinder.

Link: www.caritas-bodensee-oberschwaben.de

Speziell für Kindergartenkinder ist nachfolgender Link empfehlenswert

http://www.caritas-bodensee-oberschwaben.de/aktuelles/materialien-fuer-zuhause/materialien-fuer-zuhause

  1. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz gibt Tipps für Eltern, wie sie ihren Kindern die sehr verstörende, derzeitige Situation erklären können.

Covid-19 Tipps für Eltern

  1. Montessori-Kinderhaus St. Agnes 

Die MitarbeiterInnen haben für ihre Familien einen kleinen Ort gestaltet an dem sie Material zum Basteln, Hören,  Lesen, Kresse säen und vieles mehr kostenfrei abholen können. Manches ist zum Verbrauchen gedacht, anderes zum Ausleihen.

4         Kindergarten St. Maria Jettenhausen

Heute geht die Osterpost an die Kinder des Kindergartens St. Maria auf Reisen. Die Kinder dürfen sich auf ein Weidenhäuschen freuen, das die MitarbeiterInnen in einen völlig ungenutzten Bereich im Garten erstellt haben; es muss noch anwachsen und soll schön dicht werden.

 

Info der Katholischen Gesamtkirchenpflege zum Umgang mit dem Corona-Virus in den katholischen Einrichtungen, Stand 06.04.2020, 12.00 Uhr

 

Hotline des Gesundheitsamtes: 07541-5841

Hotline der Katholischen Gesamtkirchenpflege: 07541-707621

  1. Schreiben von Ministerin Dr. Susanne Eisenmann an die Schulen und Kindertagesstätten und an die betroffenen Eltern, Schüler und Kinder
  2. Der Canisiuskindergarten freut sich über einen besonderen Gruß von Eltern und Kindern. Nicht nur wir vermissen die Kinder und Eltern, auch diese vermissen uns. Diese gegenseitige Zuneigung tut allen gut.

Info der Katholischen Gesamtkirchenpflege zum Umgang mit dem Corona-Virus in den katholischen Einrichtungen, Stand 03.04.2020, 14.00 Uhr

 

Hotline des Gesundheitsamtes: 07541-5841

Hotline der Katholischen Gesamtkirchenpflege: 07541-707621

  1. Verdienstausfall und Entschädigungsanspruch für Mitarbeiter-/innen bei fehlender Kinderbetreuung (um Mitarbeiter der Katholischen Gesamtkirchengemeinde kümmert sich unsere Personalverwaltung)

Für Eltern, die wegen behördlicher Kita- bzw. Schulschließungen nicht arbeiten können und keinen bezahlten Urlaub, Überstundenabbau oder bezahlte Freistellung nach a) in Anspruch nehmen, wurde mit der Neufassung des § 56 Abs. 1a IfSG (befristet bis 31.12.2020) ein Entschädigungsanspruch für ihren Verdienstausfall eingeführt.

Begünstigt sind erwerbstätige Sorgeberechtigte von Kindern bis zum 12. Lebensjahr oder Kinder mit Behinderungen. Voraussetzung ist, dass die Betroffenen keine anderweitige zumutbare Betreuung (z. B. durch den anderen Elternteil oder die Notbetreuung in den Einrichtungen) realisieren können. Risikogruppen wie z. B. die Großeltern des Kindes müssen dazu nicht herangezogen werden. Die Entschädigungszahlung beträgt 67% des Nettoeinkommens (höchstens 2.016 EUR) und wird für längstens sechs Wochen gezahlt.

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter https://www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Informationen-Corona/entschaedigungsanspruch.html

  1. Mitteilung für betroffene Leser: Entschädigungszahlung an Arbeitgeber für in häuslicher Quarantäne befindliche Beschäftigte (um Mitarbeiter der Katholischen Gesamtkirchengemeinde kümmert sich unsere Personalverwaltung)

Es sind zwei Konstellationen zu unterscheiden:

  • a) Bei einer vorliegenden Arbeitsunfähigkeit, die über eine Krankmeldung nachgewiesen wird, gelten die normalen Regelungen über die Entgeltfortzahlung. Eine Erstattung der Kosten des Arbeitgebers kann in diesem Fall nicht geltend gemacht werden.
  • B) Bei Mitarbeitern, die auf Grund des Infektionsschutzgesetzes in Quarantäne waren, können die Arbeitgeber sich die Kosten der Entgeltfortzahlung von den Behörden erstatten lassen. Grundlage hierfür ist das Infektionsschutzgesetz (§ 56). Welche Behörde zuständig ist, regelt das Landesrecht, i.d.R. ist es das Gesundheitsamt. Nach Beendigung der Quarantäne haben Arbeitgeber drei Monate lang Zeit, den Anspruch gegenüber den Behörden geltend zu machen. Dem Antrag beizufügen ist eine Arbeitgeberbescheinigung über die Höhe des Brutto- und Nettoarbeitsentgelts, das der Beschäftigte während der Quarantäne bezogen hat

Die Antragstellung ist leider recht aufwändig: Antrag auf Verdienstausfallentschädigung

  1. Personal in der Notbetreuung der Kindergärten gehört auch zur Kritischen Infrastruktur und hat Anspruch auf Notbetreuung für die eigenen Kinder

 Unsere ErzieherInnen und sonstigen MitarbeiterInnen sind häufig selbst Mütter und Väter. Um die Notbetreuung zu gewährleisten, mussten sie bislang ihre eigenen Kinder in die Fremdbetreuung geben; es galt sogar ein Betretungsverbot für Kinder unseres Personals.

Nach Aussage des Kultusministerium Baden-Württemberg zählt das in der Notbetreuung eingesetzte Personal zur kritischen Infrastruktur gemäß § 1 Absatz 6 der CoronaVO, obwohl dies nicht explizit dort aufgeführt wird.

Jetzt haben auch unsere Mitarbeiter in der Notbetreuung unter bestimmten Vorgaben Anspruch auf einen Platz in der Notbetreuung

  1. Aktualisierung der Internationalen Risikogebiete, Stand 02.04.2020

Wegen der Reisebeschränkungen verliert die Meldung zwar an Brisanz, dennoch ist auf die Umsetzung zu achten.

Die Risikogebiete wurden auf jeweils das ganze Land ausgeweitet: Frankreich, Italien, Niederlande, Österreich, Schweiz, Spanien, Großbritannien und Nordirland, USA, Ägypten, Iran und weiterhin Teile Südkoreas.

Kinder und Eltern, Beschäftigte und Ehrenamtliche, die sich in den vergangenen 14 Tagen in einem dieser Gebiete/Länder aufgehalten haben, müssen 14 Tage zu Hause bleiben und dürfen die Einrichtungen nicht betreten.

  1. Auch ohne Notbetreuung wird in den Kindergärten gearbeitet!

Heute ein Situationsbericht aus dem Kindergarten St. Petrus Canisius: Neben der pädagogischen Arbeit an Konzeption, Qualitätsstandards und Dokumentation der Entwicklungsschritte der Kinder, wird auch ganz praktisch Hand angelegt. Das Spektrum reich von Malerarbeiten bis zum Schreiben von Osterbriefen an die Kinder

Info der Katholischen Gesamtkirchenpflege zum Umgang mit dem Corona-Virus in den katholischen Einrichtungen, Stand 01.04.2020, 14.00 Uhr 

 

Hotline des Gesundheitsamtes: 07541-5841

Hotline der Katholischen Gesamtkirchenpflege: 07541-707621

Wenn’s eng wird zu Hause

Wir möchten Sie auf das Familien-Stress-Telefon der Caritas aufmerksam machen. Eltern können sich dort unter der Nummer 07551 – 830333 melden. Eine Online-Beratung wird auch angeboten unter:

https://www.friedrichshafen.de/buerger-stadt/nachrichten-videos-bilder/alle-nachrichten/detailseite/news/familien-stress-telefon-der-caritas/

Suppenküche für Wohnsitzlose

Wohnsitzlose trifft die Coronakirse besonders hart. Das Leben auf der Straße zehrt an Leib und Seele. Aus Infektionsschutzgründen mussten die wenigen Anlaufstellen auf Notbetrieb umstellen. Betroffen ist insbesondere die Tagesstätte der Herberge, in der Wohnsitzlose bislang die Möglichkeit hatten, ein warmes Mittagessen einzunehmen.

Streetwork Friedrichshafen der Arkade e.V. sowie die Herberge und das Stadtdiakonat der Katholischen Gesamtkirchengemeinde haben sich in Kooperation mit der Stadt Friedrichshafen und dem Bodenseekreis entschlossen, eine mobile Suppenküche für Wohnsitzlose zu installieren, die gestern den Betrieb aufgenommen hat.

Das Foto zeigt die Mitarbeiter der Herberge, Claudia Schnetgöke und Alfons Kropp, beim Verteilen der Mahlzeit

Spenden sind sehr willkommen:

Die Herberge, IBAN DE28 6519 1500 008 9840 26, BIC GENODES1TET bei der Volksbank Friedrichshafen-Tettnang eG.

Für eine Spendenbescheinigung bitte Ihre Anschrift in der Betreffzeile eingeben.

Info der Katholischen Gesamtkirchenpflege zum Umgang mit dem Corona-Virus in den katholischen Einrichtungen, Stand 01.04.2020, 12.00 Uhr

 

Hotline des Gesundheitsamtes: 07541-5841

Hotline der Katholischen Gesamtkirchenpflege: 07541-707621

Die Arbeitsagentur informiert:

Wenn das Einkommen nicht mehr reicht: Notfall-Kinderzuschlag

Bei vielen Familien kommt es aktuell durch die Corona-Krise zu unvorhergesehenen Einkommenseinbußen. Die Bundesregierung hat deshalb im Rahmen des Sozialschutz-Pakets den Kinderzuschlag kurzfristig umgestaltet („Notfall-KiZ“). Dadurch erhalten möglichst viele Familien finanzielle Unterstützung, wenn sie derzeit Einkommen einbüßen.

Nutzen Sie den Notfall-KiZ, wenn Ihr Verdienst nicht für den Lebensunterhalt Ihrer Familie ausreicht. Das kann zum Beispiel passieren, wenn Sie …

  • Kurzarbeitergeld erhalten,
  • selbstständig sind und derzeit keine oder verringerte Einnahmen haben,
  • weniger Bezüge durch entfallene Überstunden haben oder
  • derzeit Arbeitslosengeld oder Krankengeld beziehen.

Der Notfall-KiZ beträgt monatlich bis zu 185 Euro pro Kind.

Näheres finden Sie unter https://www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/notfall-kiz

Info der Katholischen Gesamtkirchenpflege zum Umgang mit dem Corona-Virus in den katholischen Einrichtungen, Stand 31.03.20, 16.00 Uhr

 

Hotline des Gesundheitsamtes: 07541-5841

Hotline der Katholischen Gesamtkirchenpflege: 07541-707621

Neues zur Notbetreuung in den Kindergärten

Die Stadt Friedrichshafen ist stetig in Kontakt mit dem Klinikum. Bislang läuft noch alles in vergleichsweise normalen Bahnen. Das Klinikum geht jedoch davon aus, dass zu gegebener Zeit sehr schnell mehr Notgruppenplätze zur Verfügung gestellt werden müssen, weil das Klinikpersonal über den üblichen Dienstplan hinaus unentbehrlich wird. Aus diesem Grund wurden alle katholischen Einrichtungen in erhöhte Bereitschaft versetzt. In welcher Einrichtung konkret die Plätze zur Verfügung gestellt werden müssen, wird in Abhängigkeit von den eingehenden Anträgen geprüft.

Der Kreis der Berechtigten hat sich nochmals erweitert. Neu aufgenommen wurden z. B. Beschäftigte in gemeinde- und sozialpsychiatrischen Einrichtungen, in Suchtberatungsstellen, in der Wohnungslosenhilfe oder Bundeswehrangehörige, die wegen der Coronakrise im Einsatz sind.

Außerdem wurde konkretisiert, was darüber hinaus ein schwerwiegender Grund sein kann, die Notbetreuung in Anspruch nehmen zu dürfen.

Das aktualisierte Antragsformular finden Sie hier:

Info der Katholischen Gesamtkirchenpflege zum Umgang mit dem Corona-Virus in den katholischen Einrichtungen, Stand 31.03.20, 10.00 Uhr

 

Hotline des Gesundheitsamtes: 07541-5841

Hotline der Katholischen Gesamtkirchenpflege: 07541-707621

  1. Aktualisierung der Internationalen Risikogebiete, Stand 31.03.2020

Die Länder Italien, Frankreich, Österreich, Spanien, Ägypten und Iran

In der Schweiz die Kantone Tessin, Waadt und Genf

In Südkorea Daegue und die Provinz Gyeongsangbuk-do

In USA die Bundestaaten Kalifornien, Washington und New York

In Deutschland weiterhin der Kreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen)

Kinder und Eltern, Beschäftigte und Ehrenamtliche, die sich in den vergangenen 14 Tagen in einem dieser Gebiete/Länder aufgehalten haben, müssen 14 Tage zu Hause bleiben und dürfen die Einrichtungen nicht betreten.

  1. Kindergärten außerhalb der Notbetreuung

Das Personal der Kindergärten, die keine Notbetreuung anbieten müssen, ist keineswegs untätig. Die Katholische Gesamtkirchengemeinde hat sich entschlossen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins „Homeoffice“ zu schicken; mittlerweile arbeitsrechtlich treffender ausgedrückt, sie hat das Personal zum „Mobilen Arbeiten“ verpflichtet. Den Kindergärten wurde dazu ein sicherer Cloudzugriff ermöglicht. Die Leitungen haben dort für ihre Kolleginnen Arbeitspakete eingestellt. Unter Beachtung der infektionsschutzrechtlichen Vorschriften ist einzelnen Personen das Arbeiten in der Einrichtung gestattet.

Wichtig ist, dass die Eltern Kontakt halten können mit ihrer Kita. So müssen z. B. einmal täglich Mails abgerufen werden. Die Kontaktaufnahme ist auch jederzeit über die Verwaltung, die Katholische Gesamtkirchenpflege möglich.

Der Kindergarten Ave Maria Ailingen schildert, was im Rahmen des mobilen Arbeitens getan wird:

„Wir putzen und räumen auf, verfeinern Ordnung und Struktur des Hauses. Über die Cloud überarbeiten wir unsere Konzeption und unsere Standards. Wir schreiben Lerngeschichten (Hinweis: Bildungs- und Lerngeschichten sind ein Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren der frühkindlichen Entwicklung). Wir arbeiten am Portfolio (Hinweis: auch dieses ist ein Dokumentationsverfahren der Entwicklungsfortschritte eines Kindes) und bereiten Elterngespräche vor. Wir implementieren die neuen Datenschutzbestimmungen etc., etc.

 

Ja, wir als Träger sind durchaus überrascht, wie schnell organisiert, mit welch hoher Motivation und Intensität die Zeit genutzt wird, in der die Kinder nicht da sein können. Das Engagement macht deutlich, wie schwer es ist, im Alltag all diese Aufgaben zu erledigen, die für die Qualitätssicherung und die Weiterentwicklung der Einrichtungen erforderlich und notwendig sind. Es fehlt nicht an Wissen! Es musste auch nicht lange überlegt werden, was jetzt ansteht. Es gab keinen Leerlauf. Wir spüren sogar eine gewisse Dankbarkeit, endlich Zeit zu haben, die Dinge angehen zu können und Ideen umzusetzen.

Wir sind sehr stolz auf unsere Teams!

Info der Katholischen Gesamtkirchenpflege zum Umgang mit dem Corona-Virus in den katholischen Einrichtungen, Stand 26.03.20, 16.00 Uhr

 

Hotline des Gesundheitsamtes: 07541-5841

Hotline der Katholischen Gesamtkirchenpflege: 07541-707621

  1. Aktualisierung der Internationalen Risikogebiete, Stand 25.03.2020

Die Länder Italien, Ägypten und Iran

In Frankreich die Region Grand Est

In Österreich das Bundesland Tirol

In der Schweiz die Kantone Tessin, Waadt und Genf

In Spanien die Regionen Madrid, Navarra, La Rioja und Pais Vasco

In Südkorea Daegue und die Provinz Gyeongsangbuk-do

In USA die Bundestaaten Kalifornien, Washington und New York

In Deutschland weiterhin der Kreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen)

Kinder und Eltern, Beschäftigte und Ehrenamtliche, die sich in den vergangenen 14 Tagen in einem dieser Gebiete/Länder aufgehalten haben, müssen 14 Tage zu Hause bleiben und dürfen die Einrichtungen nicht betreten.

  1. Notgruppen in den Kindergärten

Notgruppen in den Kindergärten sind derzeit eingerichtet im Kinderhaus im Riedlepark, in St. Columban und in St. Maria Ettenkirch.

Anträge werden weiterhin entgegengenommen.

Antrag auf Notfallbetreuung

Derzeit wird wöchentlich abgefragt, wer zusätzlich eine Betreuung an den Wochenenden benötigt.

Die Notbetreuung richtet sich an Kinder, sofern beide Erziehungsberechtigte (bzw. der oder die Alleinerziehende) im Bereich der sogenannten kritischen lnfrastruktur tätig sind. Darüber hinaus gehende Ausnahmen kann im Einzelfall unter Anlegung strenger Maßstäbe die Gemeinde vor Ort zulassen. Da die Liste der Berechtigten immer wieder erweitert wurde, hier die gesamte Aufzählung, Stand 26.03.20

Zur kritischen lnfrastruktur gehören im Sinne der Corona-Verordnung der Landesregierung insbesondere

–   die Sektoren Energie, Wasser, Ernährung, lnformationstechnik und Telekommunikation, Gesundheit, Finanz- und Versicherungswesen, Transport und Verkehr,

–   die gesamte lnfrastruktur zur medizinischen und pflegerischen Versorgung einschließlich der zur Aufrechterhaltung dieser Versorgung notwendigen Unterstützungsbereiche, der Altenpflege und der ambulanten Pflegedienste,

–   Regierung und Verwaltung, Parlament, Justizeinrichtungen, Justizvollzugs- und Abschiebungshaftvollzugseinrichtungen sowie notwendige Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge,

–   Polizei und Feuerwehr sowie Notfall- /Rettungswesen einschließlich Katastrophenschutz, – Rundfunk und Presse,

–   Beschäftigte der Betreiber bzw. Unternehmen für ÖPNV und des Schienenpersonenverkehr sowie Beschäftigte der lokalen Busunternehmen, sofern sie im Linienverkehr eingesetzt werden,

–   die Straßenbetriebe und Straßenmeistereien sowie

–   das Bestattungswesen.

Wir danken den Erzieherinnen, den pädagogischen Mitarbeiterinnen und hauswirtschaftlichen Kräften, die sich in der Notbetreuung engagieren. Sie sind oftmals selbst Mütter, manche auch alleinerziehend und müssen ihre eigenen Kinder in die Fremdbetreuung geben, damit sie diesen wichtigen Dienst für die Gesellschaft verrichten können

  1. Die Herberge

Auch die Herberge hat auf Notbetrieb umgestellt.

Die Tagesstätte bietet normalerweise ein warmes Mittagessen, Duschanlagen und Möglichkeiten, die Wäsche zu waschen, eine Kleiderkammer etc. Wegen der infektionsschutzrechtlichen Vorschriften ist sie derzeit nur eingeschränkt für Notfälle zugänglich. Das heißt aber auch, dass derzeit kein warmes Essen angeboten werden kann.

Das Aufnahmehaus ist nahezu voll belegt. Immer wieder finden sich unter den Klienten auch Menschen mit Erkältungskrankheiten; bislang ist niemand mit dem Corona-Virus infiziert. Die Hälfte des Personal meidet bewusst den direkten Kontakt, so dass der Betrieb der Herberge möglichst lange aufrechterhalten werden kann.

Wohnsitzlose gehören per se zu den Risikogruppen, da sie durch ihr Leben auf der Straße, durch unregelmäßige Mahlzeiten, durch Suchtproblematiken etc. i. d. R. mit einem geschwächten Immunsystem leben müssen. Sie leiden unter Ängsten und Depressionen. Die MitarbeiterInnen der Herberge sind deshalb auch in der telefonischen Beratung in höchstem Maß beansprucht.

  1. Die Sozialstation

Gott-sei-Dank sind weder im Kreis der Beschäftigten noch der Kunden Corona-Infektionen nachgewiesen worden, auch wenn es den einen oder anderen Verdachtsfall gab. Einige wenige Patienten verzichten derzeit auf die Pflege, teils aus Angst vor Ansteckung, teils, weil sie von ihren Angehörigen mitversorgt werden können, die aufgrund der Kontaktverbote z. B. im Homeoffice sind.

Die NachbarschaftshelferInnen und FahrerInnen des „Essen auf Rädern“ sind i. d. R. selbst im Rentenalter und ziehen sich nun zurück, weil sie zur Risikogruppe gehören. Die Kontaktsperre und die Angst vor Ansteckung wirken sich im Gegenzug auf die Nachfrage aus.

Wie die meisten Pflegeeinrichtungen hat auch die Sozialstation große Mühe, die nötige Schutzausrüstung zu ordern. Die Freude über eine Lieferung von Atemschutzmasken ist groß.

  1. Die Gesamtkirchenpflege/Verwaltung

Nachdem die Schließung der Kindergärten und die Notgruppen organisiert waren, wurden knapp die Hälfte der MitarbeiterInnen ins Homeoffice geschickt, um die Infektionsgefahr einzuschränken. Es ist dennoch sichergestellt, dass die Gesamtkirchenpflege jederzeit zu den üblichen Geschäftszeiten erreichbar ist. Es kann allerdings zur Verzögerung in der Bearbeitung der ein oder anderen Angelegenheit kommen. Hierfür bitten wir um Verständnis.

Info der Katholischen Gesamtkirchenpflege zum Umgang mit dem Corona-Virus in den katholischen Einrichtungen, Stand 16.03.20, 16.00 Uhr

Hotline des Gesundheitsamtes: 07541-5841

Hotline der Katholischen Gesamtkirchenpflege: 07541-707621

Ergänzung zur Notfallbetreuung

  1. Mit Verordnung der Landesregierung vom 16.03.2020 dürfen Alleinerziehende auch dann die Notfallbetreuung in Anspruch nehmen, wenn sie zwingende Gründe vortragen können, die sie an der Betreuung ihres Kindes hindern, z. B. wenn sie an einer schweren Erkrankung leiden.

Das gilt auch, wenn ein Erziehungsberechtigter eine schwere Erkrankung hat und der andere in einem Beruf der kritischen Infrastruktur arbeitet. Das wäre zum Beispiel der Fall, wenn der Vater einen Schlaganfall hat und die Mutter Polizistin ist.

  1. Zur kritischen Infrastruktur zählen nun auch ausdrücklich Rundfunk und Presse.

Die Antragsformulare der Stadt/Zeppelinstiftung sind hierauf nicht ausgerichtet, weil es diese Auswahlmöglichkeiten bei der Erstellung der Formulare noch nicht gab. Bitte bei dem Punkt „Branche“ einfach den Grund oder den Beruf handschriftlich hinzufügen und im Falle der Verhinderung durch Krankheit von ihrem Arzt eine Bescheinigung anstatt der Arbeitgeberbescheinigung vorlegen.

In den Kindergärten der Katholischen Gesamtkirchengemeinde ist bislang für 18 Kinder die Notfallbetreuung angemeldet worden (von insgesamt rund 1.000 Kindern, die sich in den Kindergärten der Gesamtkirchengemeinde befinden). Die meisten dieser Kinder befinden sich im Kinderhaus im Riedlepark. Die weiteren Familien sind jeweils einzeln auf 7 Kindergärten der Gesamtkirchengemeinde verteilt. Damit jedes Kind wenigstens einen Spielkameraden hat, versuchen wir diese weiteren Kinder in drei verschiedenen Einrichtungen zusammenzufassen. Die betroffenen Eltern erhalten zeitnah Bescheid.

Info der Katholischen Gesamtkirchenpflege zum Umgang mit dem Corona-Virus in den katholischen Einrichtungen, Stand 14.03.20, 16.00 Uhr

 

Hotline des Gesundheitsamtes: 07541-5841

Hotline der Katholischen Gesamtkirchenpflege: 07541-707621

In Baden-Württemberg werden alle Schulen und Kindergärten vom kommenden

Dienstag, den 17.03.2020, bis zum Ende der Osterferien, 19.04.2020, geschlossen!

Der Kindergarten St. Maria Ettenkirch schließt bereits ab dem 16.03.2020

Die Betreuung der Kinder liegt jetzt in der Hand der Eltern. Sie muss privat organisiert werden. Uns ist bewusst, vor welch schwierige Situation manche Familien jetzt gestellt sind.

Hierzu informiert unsere Diözesanverwaltung:

Fernbleiben zur Kinderbetreuung bei Schließung von Kindertageseinrichtungen.

Ein Beschäftigter schuldet grundsätzlich seine Arbeit, unabhängig davon, ob das Kind betreut ist oder nicht. Eltern haben sich dann um eine alternative Betreuung zu kümmern, beispielsweise durch Verwandte oder Freunde. Lässt sich für das Kind keine anderweitige Betreuung organisieren, kann jedoch vor allem bei kleineren Kindern für einen Elternteil ein Leistungsverweigerungsrecht bestehen. In diesem Fall muss der Arbeitgeber im Zweifel den Beschäftigten von der Arbeitsleistung freistellen. Nach § 616 BGB besteht in einem derartigen Fall in Abweichung vom Grundsatz „Ohne Arbeit kein Lohn“ grundsätzlich ein Anspruch auf Entgeltfortzahlung für bis zu maximal fünf Arbeitstage.

Antrag für Beschäftigte der Gesamtkirchengemeinde nach § 616 BGB

Notfallbetreuung

Wenn beide Erziehungsberechtigte oder Alleinerziehende berufstätig sind und in der sog. kritischen Infrastruktur“ wie

– Gesundheitsvorsorge (z. B. Ärzte und Pflegepersonal)

– Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit (z. B. Polizei, Feuerwehr usw.)

– Öffentlichen Infrastruktur (z. B. Energie- und Wasserversorgung)

– Lebensmittelbranche (z. B. Landwirtschaft, Lebensmittelhandel)

arbeiten, können sie die Notfallbetreuung beantragen.

Hierzu hat die Stadt Friedrichshafen/Zeppelinstiftung, Informationen und Anträge zur Verfügung gestellt:

Anschreiben Eltern

Verfahren der Notfallbetreuung

Antrag auf Notfallbetreuung

Die Anträge bitte ausfüllen und samt Arbeitgeberbescheinigung in ihrem Kindergarten abgeben.

Ihr Kind erhält ggfs. einen Betreuungsplatz vorzugweise in seiner Stammeinrichtung. Wenn dort nur einzelne Kinder Anspruch haben, müssen Sie damit rechnen, dass eine Nachbareinrichtung Ihr Kind mitversorgt.

Es gibt darüber hinaus, die Möglichkeit, bezahlten oder unbezahlten Urlaub zu nehmen oder Überstunden abzubauen.

Elternbeiträge

Laut Schreiben der Stadt/Zeppelinstiftung vom 14.3.2020 werden den Eltern der Kinder, die nicht betreut werden, die Kindergartengebühren sowie das Essengeld zurückerstattet.

Besondere Anordnung für den katholischen Kindergarten St. Maria, Ettenkirch 

In der Grundschule Ettenkirch bestand Kontakt zu einer Person, die sich mit dem Corona-Virus infiziert hat. Sie bleibt bis einschließlich 24.3.2020 geschlossen.

 Alle Personen, die am Mathetag der Grundschule anwesend waren, werden unter häusliche Quarantäne gestellt, müssen ebenfalls bis 24.03.2020 zu Hause bleiben und müssen jeden Kontakt zu anderen Personen meiden.

Das betrifft auch die Vorschulkinder und die Erzieherinnen aus den Kindergärten, die am Mathetag teilgenommen haben.

Wenn Ihre Kinder oder Sie selbst unter häusliche Quarantäne gestellt sind und Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen oder Durchfall zeigen, müssen Sie sich umgehend telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung setzen oder nehmen Kontakt mit dem kassenärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116117 auf.

Testen macht nur Sinn, wenn sich Symptome zeigen. Wer heute negativ getestet wird, kann morgen ein positives Ergebnis haben.

Die Quarantänepflicht gilt nur für die betroffenen Vorschulkinder und Erzieherinnen. Familienangehörige sind davon nicht betroffen und können theoretisch ihren täglichen Verrichtungen in gewohnter Weise nachgehen.

Hinweis in eigener Sache:

Der Katholische Kindergarten St. Maria in Ettenkirch war auf eine mögliche Schließung gut vorbereitet. In der Konferenz der Leiterinnen der katholischen Kindergarten am 05.03.2020 wurden die Leiterinnen unserer 17 Kindergärten in den “Krisenmodus” versetzt und Schließungsszenarien besprochen. Wir haben dafür gesorgt, dass Kommunikationswege geklärt und Daten aktualisiert werden. Wir haben Rufbereitschaften in jedem Kindergarten eingerichtet, die auch über die Wochenenden erreichbar sind. Wir haben auch darauf vorbereitet, dass – wie in Ettenkirch geschehen -, Schließungen ggfs. über Nacht vollzogen werden müssen. Die Infozettel an die Eltern und selbst das Infoschild an der Tür lagen bereit, so dass nur noch die aktuellen Daten eingetragen werden mussten. Ein besonderer Dank gilt unserer Leiterin, Frau Kugelmann. Sie hat die besondere Heruasforderung hervorragend gemeistert.

 

Info von Dekan Bernd Herbinger zu kirchlichen Veranstaltungen und Gottesdiensten im Zeichen der Coronakrise, Stand 13.03.20, 15.00 Uhr 

 

Wie alle gesellschaftlichen Gruppen sind auch die Kirchen, Gemeinden und Gruppierungen betroffen von der aktuellen Lage. Zunächst die gute Nachricht: In Absprache mit dem Ordnungsamt der Stadt Friedrichshafen können Gottesdienste unter Wahrung der generellen Hygieneregeln und einem gewissen räumlichen Abstand wie gewohnt stattfinden. Älteren Gemeindemitgliedern raten wir idealerweise zunächst auf weniger besuchte Gottesdienste auszuweichen, also Samstagabend, früher Sonntagmorgen und Sonntagabend. Diese Regelung gilt auf Widerruf bis zu einer eventuellen Verschlechterung der Situation. Die Lage wird vor der Karwoche im Hinblick auf die stark frequentierten Gottesdienste neu bewertet werden. Darüber hinaus sind wir aber wie alle anderen Einrichtungen und Vereine gehalten auf alle weiteren Veranstaltungen zu verzichten, wie z.B. Chorproben, Frühstücke, Gremien, Zusammenkünfte aller Art, selbst Katechesen. Es geht nicht allein um die Zahl der TeilnehmerInnen, sondern um verzichtbare Anlässe und um stärkende Elemente. Die Gottesdienste sollen das Letzte sein, was pausieren muss, um die Ansteckungsgefahr zu mindern. Wir bitten unsere Gemeindemitglieder um ihre Solidarität mit den Schwächeren und ganz allgemein um einen guten Umgang mit der Situation aus einem Gottvertrauen heraus und dem Geist des Evangeliums.

Dekan Bernd Herbinger, Vorsitzender der Gesamtkirchengemeinde

Im Bereich der Kindergärten erreichen uns außerdem Anweisungen des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport, Baden-Württemberg, zuletzt mit Erlass vom 06.03.2020, die unverzüglich nicht nur in den Kindergärten, sondern in allen Einrichtungen der Gesamtkirchengemeinde, wie z. B. der Katholischen Sozialstation, der Herberge, den Pfarrämter und des Jugendreferats umgesetzt werden:

Erklärung zu den Vorsichtsmaßnahmen

(Dienst-) Anweisungen für Beschäftigte und Ehrenamtliche, Eltern und Kinder der Kindertageseinrichtungen, die sich in sog. Risikogebieten aufgehalten haben oder mit einer Person in Kontakt waren, die sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert hat.

Risikogebiete sind, Stand 14.03.20, 16.00 Uhr

Deutschland: Landkreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen)

Italien
In Frankreich: Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne)
In Österreich: Bundesland Tirol
In Spanien: Madrid

Iran

In China Provinz Hubei,

In Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang),

–        Alle, die aktuell oder in den vergangenen 14 Tagen aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind, müssen – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte vermeiden und vorsorglich 14 Tage zu Hause bleiben. (Die 14 Tage sind aufgrund der lnkubationszeit jeweils ab dem Zeitpunkt der Rückkehr zu zählen).

–        Alle, die als Kontaktperson, zu einer an COVID-19-erkrankten Person identifiziert sind und Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen oder Durchfall zeigen, müssen ebenfalls alle nicht notwendigen Kontakte vermeiden und zu Hause bleiben. Diese Personen setzen sich umgehend telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung oder nehmen Kontakt mit dem kassenärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116117 auf.

–        Alle, die während ihres Aufenthalts in einem Risikogebiet oder innerhalb der vergangenen 14Tage Kontakt zu einem bestätigt an COVID-19 Erkrankten hatten, kontaktieren umgehend das örtlich zuständige Gesundheitsamt. Dies muss in jedem Fall erfolgen – unabhängig vom Auftreten von Symptomen. Das örtliche Gesundheitsamt leitet umgehend weitere Schritte ein.

Derzeitige Problemanzeigen in der Katholischen Gesamtkirchengemeinde

–   Unter den rund 450 Beschäftigten gibt es keine Person, bei der festgestellt wurde, dass sie mit dem Corona-Virus infiziert ist, auch keinen Verdachtsfall.

–   Eine Person zwei Fachkräfte und acht Kinder aus dem Kindergarten Ettenkirch stehen unter Quarantäne, weil sie zu einer mit Corona infizierten-Person Kontakt hatten.

–   Es gibt einige wenige Mitarbeiterinnen, die für 14 Tage von der Arbeit freigestellt sind, weil sie sich in Risikogebieten aufgehalten haben.

Wichtige Allgemeine Hinweise im Zusammenhang mit dem Corona-Virus

Wenn die Einrichtung auf Anweisung der Gesamtkirchengemeinde oder einer öffentlichen Behörde geschlossen wird, wenn Sie z. B. als Rückkehrer aus einem Risikogebiet von der Arbeit freigestellt werden oder, wenn Sie unter Quarantäne gestellt werden (Sie selbst sind nicht krank)

Im Hinblick auf die Entgeltfortzahlung gilt, dass der Arbeitgeber grundsätzlich weiter zur Entgeltzahlung verpflichtet bleibt, wenn die Arbeitnehmer arbeitsfähig und arbeitsbereit sind, jedoch durch Anordnungen des Trägers oder einer Behörde daran gehindert werden, ihrer Arbeit nachzugehen (i. d. R. für maximal 6 Wochen).

Sollte jemand trotz Reisewarnung in ein Risikogebiet einreisen, was zur Folge hat, dass der Arbeitgeber diese Person nach Rückkehr von der Arbeit freistellen muss, ist der Anspruch auf Entgeltfortzahlung verwirkt.

Wenn Sie selbst erkranken

Wenn Sie selbst erkranken, müssen Sie wie üblich eine ärztliche Krankmeldung vorlegen. Die Entgeltfortzahlung beträgt 6 Wochen; bei längerer Erkrankung sind darüber hinaus Krankengeldzahlungen über die Krankenkassen möglich (abhängig von der Art des Beschäftigungsverhältnisses, z. B. nicht bei Minijobbern)

Krankschreiben lassen per Telefon

Zur Entlastung der Ärzte in der Coronavirus-Krise können sich Patienten mit leichten Erkrankungen der oberen Atemwege leichter bis zu sieben Tage krankschreiben lassen.

Dafür müssen Patienten die Arztpraxen nicht aufsuchen, eine telefonische Rücksprache mit dem Arzt reicht aus. Darauf haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung verständigt. Diese Vereinbarung gelte zunächst für vier Wochen. Sie greift den Angaben zufolge bei “Patienten, die an leichten Erkrankungen der oberen Atemwege erkrankt sind und keine schwere Symptomatik vorweisen oder Kriterien des Robert-Koch-Instituts (RKI) für einen Verdacht auf eine Infektion mit Covid-19 erfüllen”.