„Himmelsschwärmer“ – ab 17.05. in St. Nikolaus!

„Klein unter den fliegenden Lebewesen ist die Biene, doch der Ursprung von Süßem ist ihr Ertrag“, so heisst es im Buch Jesus Sirach 11,3. In der Tat erbringen diese Insekten mehr als nur den gesunden Honig, sie bestäuben fast 80% aller Nutz- und Wildpflanzen. Umso dramatischer, dass Bienen- und andere Insektenbestände in den letzten Jahren mehr und mehr gefährdet sind. Die „Sorge um das gemeinsame Haus“ der Schöpfung darf uns als Christen nicht kalt lassen, hat unlängst Papst Franziskus in seiner Enzyklika „Laudato si“ betont.

Die Offene Stadtkirche St. Nikolaus möchte deshalb in den nächsten Monaten (von Pfingsten bis Erntedank) dieses Thema in den Mittelpunkt stellen: unter dem Motto „Himmelsschwärmer“ wird die Künstlerin Felicia Glidden in Zusammenarbeit mit hoffentlich vielen Helfern eine Kunstinstallation errichten. 2500 Bienen aus Papier werden das Kirchenschiff bevölkern und an gefertigten Sonnenblumen befestigt. Im Altarraum wird ein Gemälde auf Tuch große Waben zeigen und so das Farbenspiel der Glasfenster durch die honiggelbe Struktur bereichern. Veranstaltungen begleiten die Ausstellung und setzen weitere Akzente: Vernissage, Podiumsdiskussion, Predigtreihe, Mittagsgebet, Stummfilm mit Orgel, LesArten.

Die genauen Termine entnehmen sie bitte dem neuen Programmheft der Offenen Stadtkirche oder den Plakaten.
Ab 07.April lädt Frau Felicia Glidden Interessierte ein, sich in Workshops u.a. am Ausschneiden der Bienen und Befestigen an den Sonnenblumen zu beteiligen. Unter http://projektraumfn.com/index.php/himmelsschwarmer/ ist eine Anmeldung möglich. Weitere Informationen erhalten Sie außerdem bei Pastoralreferent Philip Heger (philip.heger@drs.de).

Die Gottesdienste werden durch die Kunstinstallation nicht beeinträchtigt aber sie werden sicherlich die Atmosphäre und das Erleben des Kirchenraums verändern. Himmelsschwärmer heisst dieses Projekt und lädt uns ein nicht nur über die Schöpfung nachzudenken, sondern auch, wofür wir uns begeistern lassen, wofür wir schwärmen und wohin.